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Kellenputz-Technik - so gelingen Muster im Putz

Wände eines Hauses werden seit vielen Jahren mit plastisch bearbeitetem Putz versehen. Mittlerweile ist das auch bei Innenwänden für Heimwerker mit guten Ergebnissen durchführbar. Die Kellenputz-Technik ist leicht erlernbar. Sie umfasst verschiedenste Gestaltungsvarianten. Kellenputz ist ein der Wandfarbe ähnliches Material, was - einmal aufgebracht - mit Kellen, Spachtel oder Bürsten eine gewünschte Struktur erhält.

Alternative zum Wandstreichen ist ein Rollen- und Kellenputz.
Alternative zum Wandstreichen ist ein Rollen- und Kellenputz.

Rollen- und Kellenputz trägt man ähnlich wie Wandfarbe auf. Anschließend erfolgt die Strukturgebung. Welche Gerätschaft (Kelle, Bürste, Gummi - oder Schaumstoffrolle, Spachtel) Sie zum Strukturieren verwenden, entscheiden Sie völlig frei.

Kellenputz-Technik - Innenwände selbst fachgerecht strukurieren

  • Wenn Sie schon einmal eine Wand gestrichen haben, können Sie auch Rollputz und Kellenputz auftragen. Etwas ungewohnt ist die Dicke des Materials bei der Verarbeitung.
  • Sie brauchen sich - unabhängig von der jeweiligen Kellenputz-Technik - jedoch nicht um geringfügige Ungleichmäßigkeiten zu kümmern. Beim Strukturieren beseitigen Sie alle diese Unebenheiten. Bevor Sie sich an das Putzauftragen an einer Wand machen, kleben Sie die Ränder der Fläche gut ab (breites Abdeckband).

Muster im Putz gelingen so

  • Nach dem Glättkellenauftrag mit einer Edelstahlkelle können Sie die gewünschte Strukturierung mit der Wellenseite eines Kunststoffspachtels vornehmen. Ziehen Sie den Putz unter gleichmäßigem Druck etwa 10 bis 15 Zentimeter senkrecht ab.
  • Den Kellenputz können Sie mit einer Erbslochwalze auftragen. Das Modellieren machen Sie mit einer sogenannten Stuckateurkelle. Diese drücken Sie in den Putz und ziehen sie in verschiedene Richtungen weg.
  • Tragen Sie Kellenputz mit einer Edelstahlkelle auf. Drücken Sie danach die glatte Seite eines Spachtels etwas geneigt in beliebiger Richtung in den Kellenputz ein.  
  • Kellenputz mit Edelstahlkelle auftragen und die glatte Seite eines Spachtels sehr schräg geneigt in verschiedene Richtungen in den Putz eindrücken. Die derart strukturierte Fläche bürsten Sie nun mit einer angenässten Binderbürste mit wenig Druck ab. 
  • Nehmen Sie den Putzauftrag mit einer Edelstahlkelle vor. Mit der Kammseite eines Spachtels strukturieren Sie die Fläche, indem Sie den Putz gleichmäßig, senkrecht durchziehen und mit der glatten Seite bei wenig Druck abziehen.

Ihre Muster sollten als Ergebnis eine gleichmäßig strukturierte Oberfläche haben. Ein gewisses Nacharbeiten mit der Spachtel oder der Kelle kann bei der einen oder anderen Kellenputz-Technik notwendig werden. Betrachten Sie Ihre Wand von Zeit zu Zeit mit einem etwas größeren Abstand. So können Sie die Struktur notfalls korrigieren, falls Sie mit dem Gesamtbild der Wand nicht zufrieden sind.

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