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Keimschleuder Spüllappen - so schaffen Sie Abhilfe

Auf den ersten Blick wirken Arbeitsplatte und Spüle Ihrer Küche zufriedenstellend sauber. Kaum zu glauben, dass sich auf der Oberfläche Millionen unsichtbarer Mikroorganismen tummeln können. Sogar, wenn Sie die Platte täglich mehrfach abwischen, lauert gerade hierin die Gefahr: Spülschwämme und Wischlappen können zu üblen Keimschleudern verkommen, sodass die vermeintliche Sauberkeit sogar krank machen kann.

Ist diese Küche so sauber wie es scheint?
Ist diese Küche so sauber wie es scheint?

Spül- und Wischlappen, die meist zusammengeknüllt und dauerfeucht ihr Dasein fristen, bieten Keimen den optimalen Nährboden, sodass diese sich explosionsartig vermehren können. Beim Abwischen der Küchenarbeitsplatte, beim schnellen Ausspülen des Weinglases oder beim Krümelwegwischen auf dem Esstisch werden sie dann verteilt und vermehren sich weiter. Würden diese Mikroorganismen eine Farbspur hinterlassen, wären viele - vermeintlich saubere - Küchen kunterbunt.

Mit Desinfektionsmitteln gegen Keime?

  • Wenn Sie für Hygiene in Ihrer Wohnung regelmäßig nach Desinfektionsmitteln und Co. greifen, tun Sie des Guten zu viel, denn damit eliminieren Sie auch "gute Keime", die dem menschlichen Organismus mehr nutzen als schaden. Totale Keimfreiheit, wie sie manche Werbung als Ziel zu suggerieren versucht, ist deshalb nicht erstrebenswert.
  • Keimschleudernde Lappen, Schwämme und Bürsten als Übeltäter im Auge zu behalten und entsprechend zu behandeln, ist zielführender und ökologisch sinnvoller, als der regelmäßige Einsatz von desinfizierenden Chemiekeulen.

Spüllappen und Co. austauschen, waschen oder bestrahlen

  • Die einfachste Methode ist es, alle gebrauchten Lappen täglich gegen neue auszutauschen. So haben Keime keine große Chance sich lange im feuchten Milieu zu vermehren.
  • Wenn Ihnen das zu teuer ist, können Sie Lappen, Schwämme und Spülbürsten auch einfach täglich mit in den Geschirrspüler geben. Die Spültemperatur von 60 Grad ist ausreichend, die meisten Keime abzutöten.
  • Haben Sie keinen Geschirrspüler, können Sie die Lappen natürlich auch auf dem Herd auskochen. Dazu jedoch extra einen Topf mit Wasser zu erhitzen, kostet Strom und somit Geld; auswechseln wäre da fast günstiger.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, den nassen, nicht metallhaltigen (!) Spüllappen oder Spülschwamm in die Mikrowelle zu legen. Bei voller Leistung werden 99 Prozent aller Erreger nach vier Minuten Dauerbestrahlung abgetötet - die schnellste, günstigste und effektivste Methode zum Entkeimen.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden: Wichtig ist es zu erkennen, dass gebrauchte Spüllappen, Spülschwämme und Spülbürsten potenzielle Bakterienschleudern sind. Nur durch konsequent tägliches Austauschen oder Entkeimen sind Sie wirklich auf der sicheren Seite.

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