- 15.12.2011 Brigitte Niemeier-Klann
- 1 Milchkefir-Kultur (Pilz)
- 400ml H-Milch
- 1 verschließbares Gefäß
- 1 Plastiksieb
- 1 Plastiklöffel
Kefir selbermachen – kinderleicht
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Als Erstes füllen Sie das wieder verschliessbare Glas mit der zimmerwarmen H-Milch. Wenn Sie Frischmilch verwenden wollen, dann müssen Sie diese vorher aufkochen und wieder abkühlen lassen.
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Der Fettgehalt spielt beim Kefir keine Rolle. Je fetthaltiger die Milch ist, umso cremiger schmeckt der fertige Kefir.
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Nun geben Sie den Kefir-Pilz mit einem Plastiklöffel in das Glas. Sie dürfen niemals Metall und den Pilz zusammenbringen. Das Metall kann den Pilz schwer schädigen.
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Jetzt müssen Sie das Glas gut verschließen und bei Zimmertemperatur an einen lichtgeschützten Platz stellen. Optimal ist es, wenn die Temperatur bei 15-25 Grad liegt.
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Nach ein bis zwei Tagen sollten Sie das Glas ordentlich durchschütteln, damit sich alle festen Caseinbestandteile von der Kefirknolle lösen.
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Jetzt gießen Sie den Kefir durch das Plastiksieb und genießen ihn.
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Aufbewahren sollten Sie ihn nur 2-3 Tage gut gekühlt im Kühlschrank.
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Die Kefirknolle spülen Sie mit dem Plastiksieb kurz unter lauwarmem Wasser aus und setzen dann damit sofort einen neuen Kefir an.
Was ist das Besondere am selbst gemachten Kefir?
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Kefir ist bekanntlich ein kohlesäurehaltiges und leicht alkoholhaltiges Getränk, das aus dem Kaukasus bekannt ist.
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Kefir entsteht durch die Fermentierung der Milchsäurebakterien mit dem Milchzucker.
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Die Temperatur beim Kefir selbermachen ist sehr wichtig. Steht er zu warm, dann schmeckt er leicht sauer und wenn er zu kalt angesetzt wird. Dann schmeckt er nach Hefe.
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Der Alkoholgehalt ist abhängig von der Gärdauer und liegt bei 0,2 bis höchstens 2 %.
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Der Kefirpilz wächst im Laufe seines Lebens, sodass Sie ihn mit ein wenig Milch einfrieren können und an Freunde weiterverschenken.