- 06.05.2011 Britta Odendahl
Bald ist wieder Sommer und es gibt keine italienischere Art der Fortbewegung als bei lauwarmer Sommerluft auf einer Vespa durch die Städte zu fahren. Jeder der sich einen Motorroller kauft oder ihn verkauft, sollte einen Kaufvertrag abschließen. Nur so vermeiden Sie Missverständnisse oder Komplikationen in der Abwicklung.
So schreiben Sie einen Kaufvertrag für Ihren Motorroller
- Schreiben Sie auf die erste Seite Ihres Kaufvertrages, zwischen welchen Personen der Kaufvertrag geschlossen werden sollte. Hierzu sollten Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift und den Namen und die Anschrift des Käufers angeben.
- Der erste Punkt in Ihrem Kaufvertrag sollte der Vertragsgegenstand sein. Schreiben Sie, dass Sie Ihren Motorroller verkaufen, und nennen Sie die Marke, das Modell, das Baujahr, den Kilometerstand, die Fahrzeug-Identnummer und alle weiteren spezifischen Daten des Motorrollers.
- Regeln Sie, wann die Übergabe des Motorrollers gegen die Erstattung des Kaufpreises stattfinden soll. Sie können vorab einen Eigentumsvorbehalt vereinbaren. So geht der Roller erst bei der Zahlung an den Käufer über.
- Halten Sie den Zustand des Motorrollers genau fest. Führen Sie alle Umbauten und Mängel auf.
- Schreiben Sie dem Käufer ein Datum vor, bis zu dem er spätestens den Motorroller bei der Versicherung umzumelden, bzw. seine Daten bei der Versicherung zu hinterlegen hat. Bei Motorrollern meldet man das Fahrzeug nicht um, man übernimmt die Versicherung und teilt aber die neuen Daten mit. Fragen Sie nach dem Datum bei der Versicherung nach, ob der Käufer dies bereits erledigt hat.
- Halten Sie im Kaufvertrag explizit fest, dass es sich um einen Kaufvertrag zwischen Privatleuten handelt.
- Drucken Sie den Kaufvertrag Ihres Motorrollers doppelt aus und unterschreiben beide Exemplare und geben Ihrem Käufer eins davon.
Viel Erfolg beim Verkauf Ihres Motorrollers.