- 11.08.2011 Alexandra Muders
- Reis
- Kartoffeln
- Nudeln
- Fleisch
- Fisch
- Bierhefe
- Quark
- Honig
- Obst
- Gemüse
Zucker kann für Katzen auf Dauer gesehen gesundheitliche Folgen haben. Zu viel Zucker ist nicht nur schlecht für das Gebiss der Katze, sondern kann im extremen Fall auch zu einer Überzuckerung des Tieres führen. Bei einer artgerechten Ernährung benötigt die Hauskatze ebenso wenig Zucker, wie eine wild lebende Katze in der Natur.
Zuckerfreies Katzenfutter - so wird es gemacht
Fertiges Futter enthält oft Zucker. Durch das Karamellisieren des Zuckers bekommt das Futter eine angenehmere Farbe und soll für das menschliche Auge schmackhafter aussehen. Gesünder für Ihre Katze ist es aber, wenn Sie das Katzenfutter vollkommen zuckerfrei selber herstellen und so für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Ihrer Katze sorgen.
- Bereiten Sie das Futter selber zu, dann sollten Sie der Katze im Wechsel verschiedene Grundnahrungsmittel anbieten. Hierzu gehören unter anderem Nudeln, Reis und Kartoffeln. Wenn Sie diese Zutaten kochen, dann verzichten Sie aber auf Salz und auch auf andere Gewürze, da die Katze auch diese nicht benötigt. Einen für die Katze angenehmen Geschmack können Sie auf ganz gesunde Weise mit etwas Thunfischsaft oder Ähnlichem bekommen.
- Um das Tier mit Vitaminen zu versorgen, können Sie verschiedene Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen, Paprika oder alle anderen Gemüsesorten außer Zwiebeln, Knoblauch und Porree und das Katzenfutter mischen. Auf Zwiebelgewächse sollten Sie generell verzichten, da diese für die Katze giftig sind. Das Gemüse können Sie ankochen, müssen es aber nicht ganz gar kochen, sondern sollten es, solange es noch Biss hat, unter die gekochten Kartoffeln oder den Reis mischen. Jetzt können Sie dieses zuckerfreie Katzenfutter noch mit Fleisch anreichern.
- Da Katzen zu den Fleischfressern zählen, bieten Sie dem Tier Hühnerfleisch an, aber auch Innereien und Muskelfleisch sollten auf dem Speiseplan stehen. Schneiden Sie das Fleisch in kleine Stücke, nachdem Sie es gekocht haben, und vermischen es mit den Kartoffeln und dem Gemüse. Nun können Sie entweder ein Eigelb, etwas Magerquark oder auch ein wenig Honig unter das Futter rühren. Anstelle von Fleisch können Sie auch Fisch, wie zum Beispiel Seelachs, kochen.
Gestalten Sie diese zuckerfreien Nahrungsmittel abwechslungsreich, damit das Tier keine Mangelerscheinungen bekommt. Einmal wöchentlich können Sie als Nahrungsergänzung eine Bierhefetablette zerkleinert unter das Katzenfutter mischen.