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Katzen und Parasiten - Informatives

Insgesamt gibt es mehr als 30 verschiedene Arten von Parasiten, mit denen sich Katzen infizieren können und die teilweise auch für schwerere Krankheiten verantwortlich sind. Bei diesen unerwünschten Organismen handelt es sich vor allen Dingen um Würmer, Flöhe und Milben.

Flöhe, Würmer und andere Parasiten der Katze
Flöhe, Würmer und andere Parasiten der Katze

Katzen können von verschiedenen Parasitenarten befallen werden


Die meisten Parasiten, von denen Katzen befallen werden können, sind zwar lästig, aber vergleichsweise harmlos und in aller Regel sehr gut zu behandeln.

  • Zu den bekanntesten Parasiten gehören sicherlich die Flöhe, mit denen sich vor allen Dingen solche Stubentiger infizieren, die sich eben nicht nur im Haus aufhalten, sondern Freigang haben. Die Ansteckung erfolgt meistens durch den Kontakt mit anderen Samtpfoten. Flöhe sind in aller Regel nicht gefährlich und können durch entsprechende Medikamente und Mittel effektiv behandelt werden.
  • Eine deutlich unangenehmere Form der Parasiten sind die sogenannten Giardien, die zudem auch meldepflichtig sind, da sich Menschen ebenfalls infizieren können. Die Giardien halten sich vorwiegend im Dünndarm auf und verursachen bei den betroffenen Tieren meistens Durchfall. Die Behandlung kann sehr zeitintensiv sein, wobei die größte Gefahr für den Stubentiger der Flüssigkeitsverlust ist, der durch den Durchfall verursacht wird.
  • Ebenfalls zu den eher harmloseren ungewollten Mitbewohnern der Vierbeiner gehören die Milben, die es in verschiedenen Varianten gibt. Bekannt sind vor allen Dingen die Ohrmilben, die sich durch schwarze und krümelige Ablagerungen im Ohr bemerkbar machen. Darüber hinaus sind auch die sogenannten Raubmilben häufiger vorhanden, die bei den betroffenen Tieren stärkerer Hautschuppungen verursachen.
  • Würmer sollten als sogenannte Endoparasiten nicht unterschätzt werden, zumal sie in vielen unterschiedlichen Varianten auftreten können. Die meisten Würmer verursachen zwar Symptome, wie zum Beispiel Durchfall, sind aber in der Regel nicht gefährlich oder gar lebensbedrohlich. Die Behandlung ist aber dennoch sehr wichtig, zumal viele Wurmarten, wie zum Beispiel Saugwürmer oder Bandwürmer, durchaus auch auf den Menschen übertragbar sind.


Behandlung der Haustiere und mögliche Vorbeugemaßnahmen

  • Die effektive Behandlung sowie etwaige vorbeugende Maßnahmen richten sich natürlich in erster Linie danach, mit welchem Parasit die Katze befallen ist beziehungsweise gegen welche Parasiten Sie als Katzenhalter vorbeugen möchten. Gegen Flöhe können sogenannte Flohhalsbänder schützen. Die Behandlung, die meistens mittels eines Pulvers erfolgt, welches die Flöhe abtötet, ist mittlerweile sehr einfach und in aller Regel frei von Nebenwirkungen.
  • Falls der Befall mit Giardien verhindert werden soll, so ist dies nur über eine sehr gute Hygiene möglich und zudem sollten die Vierbeiner keinen Kontakt zu anderen Katzen haben. Wird die Krankheit entdeckt, was nicht immer sehr einfach ist, so ist die Behandlung in aller Regel sehr effektiv und erfolgt über die Gabe des Wirkstoffes Metronidazol.
  • Gegen die Ausbreitung von Würmern im Darm der Katze lässt sich im Prinzip am einfachsten vorbeugen, nämlich durch das Durchführen einer regelmäßigen Wurmkur. Diese Wurmkur erfolgt heute durch Gabe einer Tablette oder eines flüssigen Mittels, welches in den Nacken der Katze geträufelt wird. Bei freilaufenden Katzen sollte diese Vorbeugungsmaßnahme durchschnittlich einmal im Quartal erfolgen. Bei reinen Hauskatzen ist es nach Ansicht der meisten Mediziner ausreichend, wenn die Wurmkur zweimal im Jahr durchgeführt wird.
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