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Katzen als Lehrer - Entspannung vom eigenen Haustier lernen

Die wachsenden Anforderungen innerhalb der modernen Gesellschaft haben deutliche Spuren hinterlassen; immer mehr Menschen leiden unter Stress, Überforderung und dem Gefühl des Ausgebranntseins. Damit solche Folgeerscheinungen keine Chance haben, sich zu entfalten, hilft gezielte Entspannung. Glücklich der, der hier auf einen tierischen Entspannungscoach zurückgreifen kann: Ihre Katze hilft mit der ihr eigenen Gelassenheit, mehr Ruhe in Ihr Leben zu bringen und das richtige Verhältnis von Arbeit und Entspannung zu finden. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Katzen helfen dem Menschen beim Entspannen.
Katzen helfen dem Menschen beim Entspannen.

Streicheln, Kuscheln, Spielen - gemeinsam mit der Katze abschalten

  • Als Katzenbesitzer kennen Sie sicher das beglückende Gefühl, das Sie verspüren, wenn Sie von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und der geliebte Stubentiger auf Sie wartet. Weiten Sie Ihr individuelles Begrüßungsritual aus, sprechen Sie mit dem Tier, nehmen Sie es ein paar Minuten auf den Schoß. - Sie werden feststellen, dass Sie viel schneller in einen Entspannungszustand gelangen.
  • Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass sich das Streicheln eines Haustieres beruhigend auf den Menschen auswirkt und helfen kann, Ausgeglichenheit zu erlangen. Studienergebnisse zeigen, dass überdies weniger Stresshormone ausgeschüttet werden. Darüber hinaus entwickeln Katzen ein besonderes Gespür dafür, wie es um Ihren emotionalen Zustand bestellt ist: Das Haustier kann Stress, Kummer oder Gereiztheit durch die Art des Streichelns erspüren. Sehr sensible Vierbeiner reagieren darauf mit besonderer Anteilnahme und Nähe.
  • Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich bestimmte Kater und Katzen eher distanziert verhalten, nicht kuscheln möchten und sich auch nur im Ausnahmefall Streicheleinheiten gefallen lassen. Kein Problem! Auch solche tierischen Zeitgenossen können zur Entspannung beitragen. Beschränken Sie sich einfach darauf, das Tier zu beobachten.
  • Wie Studien belegen, senkt nämlich die bloße Anwesenheit von Haustieren die Herzfrequenz und den Blutdruck. Spüren Sie dem heimeligen Gefühl nach, das Sie empfinden, wenn Sie die friedlich schlafende Katze beobachten. Beobachten Sie, wie sich die Katze räkelt, wie sie die Ruhe und Entspannung genießt und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt - und versuchen Sie, es ihr gleichzutun.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit, um solche Übungen durchzuführen. Sie werden feststellen, dass die Katze einen ausgesprochen gelassenen Lehrer darstellt.
  • Wenn Sie zusätzlich regelmäßig mit ihr spielen, werden sich die angenehmen Entspannungsgefühle noch verstärken.

Entspannung im Freien - unterwegs mit der Katze

  • Viele Menschen können sich am besten in der freien Natur entspannen, zum Beispiel bei einem ausgedehnten Spaziergang. Sie haben aber keine Lust, alleine zu gehen? Kein Problem! Nehmen Sie die Katze mit.
  • Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Stubentiger - auch die sonst reservierten Zeitgenossen - begeistert auf die Aussicht reagieren, mit dem Menschen zusammen spazieren zu gehen. Allerdings sollte es sich um Freigängerkatzen handeln, die sich in der Natur gut zurechtfinden. Und es versteht sich von selbst: Leine ist absolut tabu!
  • Lernen Sie, die Welt mit den Augen des Stubentigers zu sehen, achten Sie auf jeden Vogel, jedes Blatt, mit dem sich das Tier beschäftigt. Sie werden feststellen, wie entspannend solch ein Spaziergang sein kann, bei dem Sie auch auf Dinge achten, die Ihnen ohne Katze nicht aufgefallen wären.

Von der Lust des Faulseins - ein Experiment

  • Sonntagmorgen, 10 Uhr. Strömender Regen. Die Katze kuschelt sich zu Ihnen ins Bett, rollt sich zum Schlafen ein und deutet an, dass sie diese Position in den nächsten Stunden auch nicht wechseln wird. Da kommt Ihnen ein verwegener Plan: Warum nicht einfach einmal mit ihr zusammen im Bett bleiben, ein gutes Buch lesen oder Musik hören und einfach das Faulsein genießen?
  • Zugegeben: Etwas Mut braucht es schon, sich fallenzulassen und sich gedanklich nicht ständig mit dem zu beschäftigen, das Sie eigentlich noch erledigen müssten.
  • Sie müssen das Angebot Ihres Stubentigers nicht immer und sofort annehmen. Doch ein vertrödelter Sonntagmorgen gemeinsam mit der Katze kann sich derart günstig auf den Stresspegel auswirken, dass wieder ganz neue Ressourcen freiwerden - die Sie dann wieder für einen anstrengenden Arbeitsalltag nutzen können.
  • Und: Sehr sensible Katzen entwickeln ein Gespür dafür, wann ihr Mensch wieder einmal einen "Trödel-Vormittag" benötigt, den sie dann gezielt einfordern. Es hat sich bewährt, dann auf die Intuition des Stubentigers zu vertrauen.

Fazit: Streicheln, Kuscheln, aktiv und dann wieder einfach nur faul sein - es sind zahlreiche Möglichkeiten denkbar, wie Sie gemeinsam mit Ihrer Katze Entspannung und Ausgeglichenheit lernen können. Lassen Sie also ruhig einmal los - und vertrauen Sie sich Ihrem tierischen Entspannungscoach an!

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