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Kastenform für Kuchen richtig verwenden - so geht's

Eine Kastenform ist für Kuchen und viele Brote einfach ideal: Der Kuchen backt gleichmäßig, das Lösen aus der Form gelingt prinzipiell immer und es lassen sich zudem schöne Stücke schneiden.

Ein Kastenkuchen ist einfach praktisch.
Ein Kastenkuchen ist einfach praktisch.

Was Sie benötigen:

  • Für den Rührteig (Eischwerkuchen):
  • 4 Eier
  • Zucker, Butter, Mehl wie beschrieben
  • Zitronenschale oder Zitronenaroma
  • 2 Teel. Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • je 50 g Rosinen und gehackte Nüsse

Kastenform - das sollten Sie beachten

  • Kastenformen gibt es in vielen Größen und Qualitäten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Kastenform mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet ist, dann geht Ihr Kuchen besser aus der Form. Einfetten sollten Sie die Form trotzdem immer gut. Gute Backergebnisse erzielen Formen, die aus einem Blech geformt wurden, also keine starken Ecken und Kanten aufweisen.
  • Auch flexible Kastenformen aus Silikon lassen sich für das Backen verwenden. Durch die flexible Form kann der Kuchen ebenfalls leicht gestürzt werden.
  • Kastenformen können für süße Kuchen aus Rühr- oder Hefeteig, aber auch für praktisch alle Brote verwendet werden. Für Brote ist es günstig, etwas breitere Formen zu wählen, da Brote bei fallender Hitze gebacken werden. Für süße Kuchen sollte man eine schmale Kastenform wählen, da bei breiten Formen die Gefahr besteht, dass der Kuchen in der Mitte nicht ausreichend durchgebacken ist, aber Rand und Oberfläche schon gefährlich dunkel geworden sind.
  • Dunkle Formen backen dunkle Kuchen, helle Formen helle Kuchen. Diese einfache Regel gilt auch für einen Kastenkuchen.
  • Füllen Sie die Kastenform immer nur etwa bis zur Hälfte, maximal bis 2/3 der Formhöhe. Der Kuchen geht ja beim Backen noch auf und der Teig läuft sonst in den Backofen.
  • Fetten Sie die Kastenform immer sorgfältig ein, vor allem in den Ecken. Streuen Sie die Form vor dem Einfüllen des Teiges mit Semmelbröseln, Grieß, etwas Mehl oder Kokosflocken aus, dann löst sich der Kuchen leichter aus der Form.

Grundrezept für einen Eischwerkuchen

Im Folgenden handelt es sich um einen Kuchen, der in einer Kastenform im Prinzip immer gelingt. Beim Eischwerkuchen sind die übrigen Zutaten wie Zucker, Butter und Mehl nämlich immer so schwer wie die verwendeten Eier und der Rührteig ist schnell hergestellt.

  1. Wiegen Sie die Eier und dann die gleichen Mengen an Zucker, Butter und Mehl ab. Bei einer Balkenwaage können Sie die übrigen Zutaten, wie Mehl, Zucker und Butter direkt mit den Eiern aufwiegen.
  2. Verschlagen Sie nun die Eier, den Zucker und die Butter zu einer schaumigen Masse. 
  3. Fügen Sie die Zitronenschale bzw. das Zitronenaroma und Vanillezucker hinzu.
  4. Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und geben Sie es nach und nach unter die Schaummasse.
  5. Heben Sie zuletzt die Rosinen und die Nüsse unter den Rührteig.
  6. Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Kastenform und backen Sie Ihren Kuchen bei guter Mittelhitze.
  7. Machen Sie eine Probe mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen durchgegart ist.
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