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Kartoffeln einfrieren - so klappt's

Kartoffeln stellen sowohl eine durchaus nahrhafte, als auch eine abwechslungsreich zubereitbare Mahlzeit dar. Aber kann man das beliebte Nachtschattengewächs auch ohne Weiteres einfrieren?

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So klappts mit jeder Kartoffel!
So klappts mit jeder Kartoffel! © Marianne_J. / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • eine Plastikdose mit Deckel oder
  • einen Gefrierbeutel mit Verschluss

Finger weg vom rohen Nachtschattengewächs

Wenn man eine leckere Kartoffelspeise zubereitet, kann nach dem Essen schon einmal ein Rest übrig bleiben. Diesen einzufrieren ist problemlos möglich. Jedoch sollten Sie niemals rohe Kartoffeln einfrieren. Eingefrorene, rohe Erdäpfel schmecken nach dem Wiederauftauen zum einen ganz süß und sind zum anderen in der Konsistenz eher weich bis matschig. Der einfache Grund hierfür liegt darin, dass sich die in dem Nachtschattengewächs befindliche Stärke beim Einfrieren in Zucker verwandelt. Auch der Verzehr des rohen Kohlenhydratlieferanten sollte unbedingt aufgrund der enthaltenen Stoffe, die Blausäure abspalten können, vermieden werden.

So können Sie Kartoffeln einfrieren

  • Gekochte, aber auch blanchierte Kartoffeln können grundsätzlich ohne Probleme eingefroren werden. Entweder schneiden Sie die Kartoffeln vor dem Einfrieren in Scheiben, Würfel oder frieren diese einfach ganz ein. Dünne Scheiben oder Würfel tauen natürlich etwas schneller auf. 
  • Idealerweise bereiten Sie schon fertige Gerichte zu und frieren diese ganz einfach in einem Plastikbehälter mit Deckel ein. Auf diese Art und Weise können Sie zum Beispiel Bratkartoffeln oder Kartoffelbrei sehr gut einfrieren. 
  • Wenn Sie Erdäpfel direkt nach dem Kochen einfrieren möchten, so sollten diese nur noch lauwarm oder gar schon kalt sein. Anstatt einer Plastikdose können Sie natürlich auch einen Gefrierbeutel verwenden. 
  • Wenn dennoch einmal die Zeit fehlt und Sie rohe Kartoffeln einfrieren möchten, so ist dies ausschließlich mit einem Schockfroster möglich. Wenn Ihnen ein solches Gerät zur Verfügung steht, können Sie diese Variante einfach und bequem anwenden. Die Vitamine bleiben so weitgehend enthalten. Eine gewöhnliche Gefriertruhe wird diese Leistung nicht erbringen können. 
  • Ebenfalls sehr gut einfrieren lassen sich Kartoffelsuppen oder Kartoffelerzeugnisse, wie Pommes frites oder Kartoffelpuffer. Achten Sie hierbei auf die einzufrierende Menge und teilen Sie das Gekochte gegebenenfalls in kleine Portionen auf, so tauen diese rascher wieder auf. 
  • Beim Einfrieren gehen natürlich wichtige Vitamine und Mineralstoffe im Inneren des Nachtschattengewächses verloren. Am besten können Sie Kartoffeln an einem dunklen und kühlen Ort lagern. Hier sind sie beinahe ein halbes Jahr haltbar und können bei Bedarf jederzeit frisch zubereitet werden.
  • Sofern Sie einmal feststellen müssen, dass Sie bereits zu viele Erdäpfel geschält haben, so können Sie diese für einen Tag lang in kaltes Wasser legen und für die Weiterverwendung aufbewahren. 

Übrigens: Wenn Sie Kartoffelgerichte zubereiten, empfiehlt es sich, diese grundsätzlich mit Schale (Pellkartoffeln) zu kochen. Dies ist die schonendste Art der Zubereitung und gewährt die meisten Nährstoffe.

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