Was Sie benötigen:
  • Karottensamen
  • Folie
  • gute, lockere Erde
  • Wasser
  • ein wenig Geduld

So bekommen Sie schöne Karotten

Bereits ab März können Sie mit dem Säen beginnen. Da die Nächte noch kühl sind, sollten Sie die Saat der Karotten mit Folie abdecken. Dies schützt den Samen außerdem vor zu viel Nässe.

  • Achten Sie darauf, dass der Boden locker ist. Dies begünstigt das Wachstum der Wurzeln und sie bekommen so eine schöne und gerade Form.
  • Die Karottensamen sollten Sie in Reihen säen. Damit die Pflanzen später genügend Platz haben, sollten Sie einen Reihenabstand von etwa 20 cm einhalten und die Samen in 1 bis 2 cm tief einsäen.
  • Auch wenn nicht alle Samen aufgehen, werden Sie nach einiger Zeit pikieren müssen. Dies bedeutet, dass Sie schwächere Keimlinge aus der Erde ziehen. Wenn alle 3 cm eine Mohrrübe gedeiht, haben die Pflanzen genügend Platz. Achten Sie außerdem insbesondere anfangs auf Unkrautfreiheit, damit die Keimlinge gut wachsen können.
  • Wird die Erde über den Sommer sehr trocken, sollten Sie Ihre Karottenpflanzen gießen.
  • Möchten Sie über Winter Karotten einlagern, können Sie die Pflanzen im Spätjahr länger in der Erde lassen, bis sie ausgereift sind. Die Wurzeln werden so dicker und widerstandsfähiger.
  • Beim Herausziehen aus der Erde sollten die Mohrrüben nicht beschädigt werden, damit sie ihre Lagerfähigkeit behalten. Benutzen Sie deshalb am besten eine Schaufel oder einen Spaten zum Ausgraben. Danach entfernen Sie die Blätter und lagern die Möhren an einem kühlen Ort, am besten in sandiger Erde.

Warum wachsen die Pflanzen nicht?

  • Aller Wahrscheinlichkeit wurden die Wurzeln von den Maden der Möhrenfliege angefressen. Im Frühsommer legt die Möhrenfliege ihre Eier bei den Pflanzen ab, die Maden schlüpfen und fressen Gänge in die Karotten. Die Pflanzen sterben ab und wachsen nicht weiter.
  • Besonders beliebt bei der Möhrenfliege ist Erde, die mit Naturdünger - also Mist - gedüngt wurde. Deshalb sollten Sie die Karottensamen nur in ungedüngte Erde einbringen.