Karate - schwarzer Gürtel durch richtiges Training

Karate ist eine Kampfkunst. Karate ist eine Kampfkunst.
Wer Kampfsport aktiv ausübt möchte irgendwann auch die Gürtelprüfungen absolvieren, dazu gehört beim Karate auch als letzte Stufe vor dem Dan Graden der schwarze Gürtel.
Lilo Schmidt
13.04.2011 Lilo Schmidt
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Den schwarzen Gürtel im Karate erreichen

Jeder Karate Anfänger träumt davon einmal den schwarzen Gürtel zu besitzen, jeder kann das prinzipiell mit dem richtigen Trainingsfleiß und etwas Talent schaffen.

  • Sie beginnen mit dem weißen Gürtel, d.h. nicht, dass man im Karate Klassen schaffen will, sondern es heißt vielmehr, dass man im Training mit vielen verschiedenen Leistungsständen sofort erkennen kann, wo etwas mehr Rücksichtnahme gefordert ist.
  • Es folgen im Karate der gelbe Gurt, die erste richtige Gürtelprüfung, und dann der orange, grüne, blaue, braune und letztendlich der schwarze Gürtel, bevor man noch die Dan Grade erreichen kann.
  • Karate ist mehr als nur kämpfen, es geht um Selbstverteidigung, Katas (Kampfabfolge gegen mehrere imaginäre Gegner) und Randori, also freies Training mit Angriffen und der richtigen Verteidigung. Ebenfalls wichtig ist die Fallschule, um richtig und verletzungsfrei zu stürzen und die Hebeltechniken um einen Gegner festzuhalten.
  • Sie werden mit unterschiedlichen Trainingspartnern in der Gruppe trainieren, wobei am Anfang das Aufwärmen ganz wichtig ist, damit Sie nachher bei Fußkicks und anderen intensiven Techniken keine Zerrungen bekommen.
  • Um den schwarzen Gürtel im Karate zu erreichen, sollten Sie mindestens zwei, besser drei Mal die Woche das Training besuchen. Es werden ab der Prüfung für den gelben Gürtel auch Bruchtests fällig, d.h., Sie werden ein Brett, das vom Trainingspartner gehalten wird, mit der Ihnen zugelosten Technik (Handkante, Fußkick oder Ellenbogen) zerbrechen, dazu benötigen Sie die richtige Atemtechnik und eine kurze, schnelle Aktion.
  • Auf dem Weg zum schwarzen Gürtel im Karate werden Sie auch viele japanische Begriffe lernen, wie etwa auch das Zählen und die Bezeichnungen der einzelnen Techniken. Es gibt also auch ein wenig Theorie, die man sich aneignen sollte, denn die Befehle des Sensei werden nicht mehr auf Deutsch gegeben, sondern ausschließlich auf Japanisch.
  • Wichtig auf dem Weg zur schwarzen Gürtelprüfung beim Karate ist auch die Ehre und das faire Miteinander, wenn ein Trainingspartner abklatscht, heißt das, dass man sofort aufhört mit dem Hebel oder der Schlagtechnik. Es ist ein Miteinander der Kampfkunst und kein Testosteron-Schlägern. Kampfkunst bezeichnet den Weg zum schwarzen Gürtel im Karate, es ist eben eine Kunst und bedarf auch der geistigen und psychischen Reife, bevor man die nächste Gürtelprüfung absolvieren kann, wann das so weit ist wird der Sensei entscheiden.
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