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Kann man im Schatten braun werden? - Wissenswertes zur Körperbräune

Viele Menschen denken, dass man im Schatten nicht braun werden kann. Das stimmt nicht. Man kann im Schatten tatsächlich braun werden. Es dauert nur etwas länger. Für den Köper allerdings ist es schonender. Sie sollten einiges über die Körperbräune wissen.

Auch im Schatten kann man braun werden.
Auch im Schatten kann man braun werden. © Silke_Welzel / Pixelio

Im Schatten kann man braun werden

Die Temperaturen steigen und einige Menschen tummeln sich am Strand in der Sonne. Manche legen sich sogar in die glühende Mittagssonne an den Strand, um braun zu werden. Das ist Gift für die Haut, man kann auch im Schatten braun werden.

  • Das Bundesamt für Strahlenschutz hat erläutert, dass man auch im Schatten braun werden kann. Es dauert nur etwas länger.
  • Allerdings bekommen Sie eine gleichmäßigere Bräune, da das Licht im Schatten gestreut ankommt. Das heißt, dass die ultravioletten Strahlen (UV-Strahlung) reduziert sind. Experten raten deshalb immer, sich im Schatten aufzuhalten.
  • Was noch sehr wichtig ist: Es besteht kaum noch die Gefahr eines Sonnenbrandes.
  • Auch die Mittagssonne sollten Sie meiden, da die Sonneneinstrahlung in dieser Zeit (zwischen elf und drei Uhr) besonders intensiv ist. Gehen Sie deshalb unter den Sonnenschirm. Trotzdem sollten Sie aber nicht auf ein Sonnenschutzmittel verzichten. Auch weite und leichte Kleidung gibt Sicherheit vor Sonnenbrand.
  • Übrigens wird man auch braun, wenn der Himmel bewölkt ist. Vor allen Dingen, wenn die Wolken schleierig und dünn sind. Dann dringen die UV-Strahlen besonders gut zur Erde durch. Selbst dann kann man einen Sonnenbrand bekommen.

Der Körper und die Bräune

Fast jeder kennt sicher den Begriff UV- oder UV-B-Strahlung. Das sind elektromagnetische Strahlungen, die ultraviolett beziehungsweise blauviolett wahrgenommen werden.

  • Der Körper wird braun, wenn er dem Licht ausgesetzt ist und das Licht UV-Strahlung enthält.
  • Sobald dies passiert, wird Melanin gebildet. Die in der Oberhaut befindlichen Zellen (Melanozyten) sollen die Haut vor Schäden schützen. 
  • Ist die Haut besonders hell und nicht die Sonne gewöhnt, können die Zellen nicht mehr die volle Arbeit leisten. Die Folge ist Blasenbildung oder Hautrötung.
  • Damit der Sonnenbrand und eventuelle Spätschäden verhindert werden können, sollte sich jeder entsprechend verhalten: Schatten aufsuchen, direkte Sonne vermeiden, eine Kopfbedeckung tragen und einen Sonnenschutzfaktor auftragen. Tragen Sie mindestens einen Faktor fünfzehn auf, und zwar mindestens eine halbe Stunde, bevor Sie aus dem Haus gehen.

Auch wenn Sie nur kurz in der Sonne sind, kann das im Körper eine medizinisch wirksame Reaktion auslösen. Das heißt, dass die Zellen die Haut nicht mehr genügend schützen können und somit der Sonnenbrand unvermeidbar ist. Denken Sie daran, dass man auch im Schatten braun werden kann.

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