Alle Kategorien
Suche

Kann man Butterblumen essen?

Eines vorweg: Butterblume ist nicht gleich Butterblume. Fakt ist, dass in einigen Regionen der sogenannte Scharfe Hahnenfuß als Butterblume bezeichnet wird, in anderen Gebieten hingegen werden Löwenzahn-Gewächse als Butterblumen bezeichnet. Eine der beiden Sorten kann man in jedem Fall essen. Aber welche?

Nicht nur als Deko ein Genuss - Blumen "passen" (fast) immer.
Nicht nur als Deko ein Genuss - Blumen "passen" (fast) immer.

Butterblumen als Nahrungsmittel - (nicht) immer ein Genuss

  • Der Scharfe Hahnenfuß zählt in einigen Gebieten Deutschlands zu den sogenannten "Butterblumen". Wissenswert ist in diesem Zusammenhang aber, dass diese Pflanze giftige Stoffe enthält und man sie somit nicht essen kann.
  • Darüber hinaus kennt man auch die Sumpfdotterblume unter dem Namen Butterblume. Zwar ist diese nur leicht giftig, aber wirklich schmackhaft ist sie auch nicht. Allerdings zeichnet sie sich durch einige gesundheitsfördernde Eigenschaften aus, sodass man sie durchaus in einigen Teesorten finden kann. Übrigens verliert der enthaltene Giftstoff beim Trocknen der Sumpfdotterblume seine toxische Wirkung.
  • Üblicherweise zählt man in südlichen Gefilden den Löwenzahn zu den Butterblumen. Diese ebenfalls gelb strahlende Blume kann man mit Blüte und Blatt essen. Achtung: Wer zu viele Stängel des Löwenzahns verzehrt, könnte durch die darin enthaltene milchige Flüssigkeit gegebenenfalls Magendrücken bekommen.

Diese Butterblumen kann man essen

  • Löwenzahn bzw. die Butterblume zeichnet sich - ähnlich, wie die Sumpfdotterblume - unter anderem auch durch ihre heilsamen Eigenschaften aus. Aber das gelbe Pflänzchen kann noch viel mehr.
  • So sind "Löwenzahn-Butterblumen" in Salaten mit leckerem Dressing immer wieder ein Genuss. Auch zum Bestreuen von Suppen oder Soßen eignen sich beispielsweise die winzigen Blütenblätter hervorragend.
  • Butterblumen-Tee erfreut sich bei Genießern einer ebenso großen Beliebtheit, wie Honig, der aus Butterblumen hergestellt wurde.
  • Die Zahl der entsprechenden Rezepte ist groß - und es lohnt sich in der Tat, einige von ihnen mal auszuprobieren, um den leckeren Geschmack der gesunden, hübschen Blütenpflanzen zu kommen.

Tipp: Wer Butterblumen trotz liebevoller Zubereitung nicht essen möchte, kann diese gerne auch zur Deko auf dem Teller verwenden: in der Tat ein besonderer Augenschmaus. Wichtig ist nur, keine Pflanzen zu verwenden, die von Fahrbahnrändern oder Parkplätzen stammen. Die so "gespeicherten" Autoabgase sind wahrlich weder schmackhaft noch gesund.

Teilen: