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Kann eine Freigängerkatze eine Wohnungskatze werden? - Ratschläge

In der Regel haben Freigängerkatzen ein großes Bedürfnis, sich möglichst weit und ohne Einschränkungen bewegen zu können. Im umgekehrten Fall wird eine reine Wohnungskatze kaum sofort davonlaufen, wenn das Tier ins Freie huscht, sondern eher den Rückzug anstreben.

Eine glückliche Wohnungskatze.
Eine glückliche Wohnungskatze.

Was Sie benötigen:

  • Katzenspielzeug
  • Kratzbaum
  • Schlafhöhle
  • Zeit
  • Zuwendung
  • Sicherung für Fenster

Mit Geduld und Einfühlungsvermögen ist es möglich, eine an Freigang gewöhnte Katze auf reine Wohnungshaltung umzustellen. Dennoch kann diese Phase einige Nerven kosten, da die Katze ihren Freiraum vermisst.

So wird aus einer Freigängerkatze eine Wohnungskatze

Wenn Sie, aus welchem Grund auch immer, Ihre Katze nicht mehr ins Freie lassen können, dann sollten Sie diesen Schritt in einem durchziehen. Kleine Ausflüge zwischendurch würden Ihre Katze nur durcheinanderbringen und das Tier unsicher werden lassen. Damit Ihnen die Katze aber nicht entwischt, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

  • Am Anfang wird die Katze natürlich jede Gelegenheit nutzen wollen, um nach draußen zu gelangen. Passen Sie daher besonders gut auf das Tier auf, wenn Sie die Wohnungstür öffnen. Auch beim Lüften, wenn das Fenster weit geöffnet ist, wird die Katze diese Möglichkeit nutzen, um ins Freie zu gelangen. Aber auch gekippte Fenster können dem Tier gefährlich werden. Möchte Ihre Freigängerkatze durch ein Kippfenster nach draußen gelangen und bleibt hängen, dann kann es zu schlimmen Verletzungen kommen. Schließen Sie daher die Tür zu dem Zimmer gut ab, damit die Katze nicht hinein kann. Im Handel bekommen Sie auch spezielle Schutzgitter für gekippte Fenster, sodass das Tier weder ausreißen noch sich verletzen kann.
  • Sorgen Sie gerade in der Anfangszeit dafür, dass es der Katze in der Wohnung nicht langweilig werden kann. Mit dem richtigen Katzenspielzeug und einem großen Kratzbaum mit vielen Ebenen und einer Schlafhöhle kann sich das Tier gut beschäftigen und ablenken. Schmusen Sie viel mit Ihrer zukünftigen Wohnungskatze und erlauben Sie nicht, dass das Tier am Tür- oder Fensterrahmen kratzt. Ist dieses Verhalten am Anfang sehr stark, dann können Sie mit einer Sprühflasche die Katze von Türen und Fenstern fernhalten, falls das Tier dort kratzt.
  • Einige Katzen protestieren gerade zu Beginn der Wohnungshaltung sehr heftig und urinieren aus Protest in die Wohnung oder in diesem Fall auch gegen den Türrahmen. Diese Stellen sollten Sie mit einem Desinfektionsmittel gründlich reinigen und die Katze sofort mit einem lauten “Nein” dort entfernen. Planen Sie mindestens einen Monat ein, bis sich die Freigängerkatze einigermaßen daran gewöhnt hat, ab sofort eine Wohnungskatze zu sein.


Viel Zuwendung und ausreichend Beschäftigung mit Ihrem Stubentiger helfen dem Tier, sich mit der neuen Situation anzufreunden und erleichtern die Umstellung.

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