Sie müssen Ihr Kaninchen abgeben und wissen nicht so recht, wie eine Tierabgabe abläuft? Hier lesen Sie, was Sie alles beachten sollten.
- 14.10.2011 Fini Lange
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Ein neues Zuhause für Ihr Kaninchen suchen
- Fragen Sie zunächst im Familien- und Bekanntenkreis. Vielleicht haben Sie Glück und Sie können Ihr Kaninchen innerhalb diesem abgeben. Hier haben Sie später eher die Möglichkeit, Ihr Kaninchen zu besuchen.
- Weitere Möglichkeiten sind Anzeigen in der Tageszeitung, Aushänge bei Supermärkten und Zoofachgeschäften oder auch virtuelle Annoncen bei Onlineportalen.
- Außerdem können Sie auch bei Tierschutzvereinen oder Kaninchenschutzvereinen nachfragen, ob diese Ihnen bei der Vermittlung helfen. Erwarten Sie aber nicht, dass diese Ihr Kaninchen gleich aufnehmen, denn es gibt viele Tiere in Not und die Tierschützer sind meistens völlig überlastet.
- Nehmen Sie sich beim Kennenlernen der potenziellen neuen Halter Zeit. Sehen Sie sich das neue Zuhause im Vorwege an und versichern Sie sich, dass Ihr Kaninchen in einem großen Gehege mit Artgenossen leben wird.
Ihr Haustier abgeben
- Sie sollten Ihr Kaninchen nur mit einem Schutzvertrag abgeben, indem Sie sich selbst ein Vorkaufsrecht einräumen. So verhindern Sie, dass das Tier ohne Ihr Wissen immer weiter gegeben wird.
- Ob Sie eine Schutzgebühr verlangen, müssen Sie selbst entscheiden. Vielen Leuten ist das, was nichts kostet auch nichts wert. Können Sie Ihr Kaninchen innerhalb der Familie oder an gute Freunde abgeben, ist diese vielleicht unnötig.
- Geben Sie immer das gewohnte Futter mit, wenn Sie Ihr Kaninchen abgeben, um Verdauungsprobleme im neuen Zuhause zu vermeiden.
- Klären Sie die neuen Halter über eventuelle Besonderheiten auf. Krankheiten und Verhaltensstörungen dürfen nicht verheimlicht werden.
- Suchen Sie auch nach der Abgabe Ihres Tieres den Kontakt zu den neuen Besitzern und fragen Sie nach, ob es Ihrem Kaninchen gut geht.