Alle Kategorien
Suche

Kamerunschaf - Merkmale

Das Kamerunschaf stammt ursprünglich vom Westafrikanischen Zwergschaf ab und gehört zu den Hausschafen. Sie sind relativ unkompliziert und werden daher gerne gehalten.

Das Kamerunschaf hat auffällig schwarze Zeichnungen.
Das Kamerunschaf hat auffällig schwarze Zeichnungen.

Was Sie benötigen:

  • Platz
  • Weide
  • Stall
  • Futter
  • Züchter

Im Vergleich zu anderen Schafrassen muss das Kamerunschaf nicht geschoren werden.

Das Kamerunschaf halten

  • Bei der Haltung stellen die Tiere keine besonderen Ansprüche. Eine ausreichend große Weide oder Wiese, wo den Tieren durchgehend Wasser zur Verfügung steht, reicht für sie aus.
  • Wichtig ist jedoch ein Unterschlupf, sodass die Tiere dort Schutz vor schlechtem Wetter finden, und sich auch bei Sonne in den Schatten legen können.
  • Kommen die Schafe in den Stall, dann ist Heu eines der wichtigsten Futtermittel. Zusätzlich können die Tiere auch Mineralsteine oder sogenannte Salzlecksteine bekommen.
  • Zusätzlich dürfen die Kamerunschafe auch Karotten und Äpfel oder Kraftfutter bekommen. Dieses besteht überwiegend aus Gerste, Hafer und Rübenschnitzeln.

Das Aussehen der Tiere

  • Die ursprünglich aus Afrika stammenden Kamerunschafe haben ein dichtes und eng anliegendes Fell. Am Bauch, dem Kopf und den Beinen haben die Schafe auffällig schwarze Zeichnungen. Der Kopf ist lang gestreckt mit kleinen Ohren.
  • Die weiblichen Tiere werden ungefähr 50 bis 60 Zentimeter groß und wiegen durchschnittlich 30 bis 40 Kilogramm. Die Böcke können bei einer Größe von 70 Zentimetern sogar 60 Kilogramm auf die Waage bringen.

Tragzeit und Nutzen der Schafe

  • Die Tragzeit der Kamerunschafe beträgt zwischen 147 und 150 Tagen. Pro Wurf bringt das Weibchen dann bis zu drei Jungtiere zur Welt. Es ist auch möglich, dass es zweimal im Jahr zu einem Wurf kommt.
  • Da die Schafe nicht geschoren werden müssen, sind sie für die Hobbyhaltung sehr beliebt. Sie stellen keine Anforderungen und können große Flächen schnell abgrasen. Aus kommerziellen Gründen werden die Tiere meist wegen des zarten Fleisches gezüchtet.
Teilen: