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Kamera für Kinder - so lernen Kinder das Fotografieren

Kinder wollen lernen, lernen viel durch "Nachahmen" und lernen vor allem schnell. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich Kinder eine Fotokamera wünschen. Selbst der Handel hat sich auf diese Situation eingestellt, denn Eltern haben festgestellt, as es gut ist, wenn Kinder so früh wie möglich mit der Technik einer Digitalkamera vertraut werden. Mit einer Kamera für Kinder lernen die Kinder ein neues Hobby kennen, das technisches Verständnis ebenso fördert, wie genaues Betrachten einer Situation, also hinsehen.

Kinder lieben es, zu fotografieren
Kinder lieben es, zu fotografieren

Der Handel bietet eine passende Kamera an

  • Bereits Kleinkinder im Alter von drei Jahren interessieren sich für einfache Digitalkameras, wenn sie kindgerecht gestaltet sind. Die einfachen Einsteigermodelle für Erwachsene sind jedoch zu kompliziert für Kleinkinder. Sogenannte "Kinderkameras" stellen allerdings auch keine Alternative zur einfachen Erwachsenenkamera da, denn sie ähneln eher einem Spielzeug ohne technische Möglichkeiten. D. h. den Kinderkameras fehlt die notwendige Funktionsvielfalt.
  • Lassen Sie sich am besten in einem Fachhandel beraten, welche Kamera für Ihr Kind geeignet ist. Achten Sie darauf, das es eine wasserdichte, stoßsichere Kamera mit übersichtlichen Tasten ist, die über notwendige Funktionen, wie z. B. LCD-Display mit einer Nummernanzeige, Belichtungsfunktion, ausreichende Megapixelauflösung (etwa 5 Pixel), Bildstabilisator, Speicherungstaste, Wiedergabetaste und eine gute Bildqualität verfügt.

Die Kameras für Kinder führen zum gemeinsamen Hobby

Wenn Sie sich auf dieses Interessengebiet mit Ihrem Kind einlassen, kann sich daraus ein gemeinsames, lebenslanges Hobby entwickeln. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Kind. Lernen Sie das Fotografieren wieder neu kennen. Beginnen Sie damit, dass Sie die Kamera mit Ihrem Kind gemeinsam einkaufen. So lernt das Kind, sich bereits zuvor mit der Kamera auseinanderzusetzen. Lesen Sie die Bedienungsanleitung "gemeinsam", bzw. vor und starten Sie dann, wenn Sie die Kamera und ihre Funktionen erklärt haben, mit dem privaten "Fotografier-Kurs"

  • Stellen Sie mit Ihrem Kind die Uhrzeit und das Datum auf der Kamera richtig ein. Verfügt die Kamera für Kinder über einen Einstellungsmodus für die Sommer- und Winterzeit, sollten Sie auch diese einstellen.
  • Damit die Fotos eine gute Qualität erhalten, stellen Sie nun gemeinsam die Bildgröße auf die größtmögliche Megapixelzahl ein. Auch die Bildkompression, z. B. JPEG ode RAW ist, nach Herstelleranweisung einzustellen, um später nicht nur Pixel, sondern auch Bild zu sehen.
  • Dann geht es an die Lichtempfindlichkeitseinstellung, ISO. Am besten ist es, diese auf "Automatik" zu drehen. Später, wenn Sie beide geübter sind, können Sie mit der ISO-Einstellung leichter umgehen und besondere Effekte bewirken.

Entwickeln Sie Spaß beim gemeinsamen Fotografieren

  • Beginnen Sie den Kurs zunächst mit einfachen Querformaten, denn das ist die einfachste Kamera-Halteform für Ihr Kind und die zunächst natürlichste Fotografierstellung. Probieren Sie aus, ein Objekt aus der Entfernung und Nähe zu fotografieren. Ihr Kind wird ein Gefühl dafür bekommen, wie weit es sich vom Objekt entfernen darf.
  • Weisen Sie Ihr Kind auf den Zoom hin. Üben Sie, die Objekte aus der Entfernung "anzuzoomen" bzw. "wegzuzoomen". Schauen Sie sich gemeinsam die Bildwiedergaben an. Eine Kamera für Kinder wird wahrscheinlich nur über den Objektiv- und nicht über den Digitalzoom verfügen. Das wäre jedenfalls besser.
  • Die Belichtung ist schon ein schweres Thema. Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, sollten Sie zunächst bei ausreichenden Lichtverhältnissen üben. Wenn Ihr Kind schon älter ist, versuchen Sie mithilfe eines Ministativs für eine bessere Belichtung zu sorgen. Zwar könnte man einen Blitz benutzen, doch die verderben die Bilder nicht selten.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man verschiedene Perspektiven einfängt, z. B. auf den Boden (Froschperspektive) legen, von einer Brücke hinunter zu fotografieren (Vogelperspektive), auf den Rücken legen usw. Besprechen Sie die fertigen Bilder und erklären Sie, wie sich Bilder aufbauen sollten, z. B. Bildmittelpunkt, Hintergrund, Seiten usw.
  • Die "Bildeinteilung" ist bereits eine sehr umfassende Fotografie-Einheit, denn sie umfasst auch die "eingefangenen" Perspektiven und selektiven Schärfeneinstellungen, um z. B. den Mittelpunkt klar erkenntlich und den Hintergrund leicht verschwommen wieder geben zu können. Dadurch lässt sich der Blick des Betrachters auf ein bestimmtes Detail richten.
  • Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, sollten Sie in jedem Fall mit einfachen, klaren Fotos beginnen, die die unterschiedlichsten Stimmungen widerspiegeln. Z. B. das Abendrot, den Sonnenaufgang, eine brennende Kerze usw. Im Gegensatz dazu schießen Sie klare, Bildmotive, wie z. B. einen Vogel, ein Pferd, eine Person.

Ihr Kind wird durch das Fotografieren lernen, die Welt genau zu betrachten. Es schärft seine Sinne für Objekte, Situationen und Besonderheiten, die es wert sind, bildlich festgehalten zu werden. Auch der Umgang mit der, sich immer intensiver entwickelnden Technik lässt sich mit einer Kamera für Kinder schulen.

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