Kaltschaum oder Federkern - wie finde ich die passende Matratze?
Wie man liegt, so schläft man auch. Dabei spielt die richtige Matratze eine große Rolle. Ob Ihre Auswahl auf Kaltschaum- oder Federkern fällt, sollten Sie beim Probeliegen in einem Fachhandel entscheiden. Hinzu kommen bei einer Kaufentscheidung die Matratzeneigenschaften, die Sie durch das Probeliegen nicht testen können.
- 07.06.2010 Karla Pauer
Vor- und Nachteile einer Kaltschaummatratze
- Kaltschaummatratzen zeichnen sich durch Formstabilität und Punktelastizität aus. Das bedeutet, es entstehen auch nach längerer Benutzung keine Kuhlen in der Matratze und sie passen sich Ihrem Körper entsprechend seiner Form an.
- Die Kaltschaummatratze ist dem Körpergewicht entsprechend in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich.
- Kaltschaummatratzen sind geräuscharm.
- Kaltschaummatratzen lassen sich für einen Transport zusammenklappen.
- Kaltschaummatratzen sind für Betten mit verstellbarem Lattenrost sehr gut geeignet.
- Die Kaltschaummatratze ist häufig preisintensiver als die einfache Federkernmatratze und eignet sich nicht für Betten, die nach unten nicht offen, das heißt, nicht belüftbar sind.
Vor- und Nachteile einer Federkernmatratze
- Einfache Federkernmatratzen sind preisgünstig, passen sich aber nicht so gut dem Körper an, wie die Kaltschaummatratzen. Weitaus punktelastischer aber auch teurer sind Taschenfederkernmatratzen.
- Auch die Federkernmatratze ist in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich.
- Federkernmatratzen haben eine lange Lebensdauer.
- Durch den Hohlraum im Inneren wird die Federkernmatratze gut durchlüftet. Daher ist die Federkernmatrtatze für ein Bett, das von unten nicht belüftbar ist, sehr gut geeignet.
- Nach längerer Nutzungsdauer können sich bei einigen Federkernmatratzen-Modellen die Metallfedern durch die Polsterung drücken und den Liegekomfort einschränken.
- Die Federkernmatratze eignet sich nicht für ein Bett mit verstellbarem Lattenrost.
