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Kalte Füße im Bett - das hilft

Kalte Füße im Bett - das hilft1:37
Video von Bianca Koring1:37

Kennen Sie die Situation? Sie haben sich in Ihr Bett unter die Decke gekuschelt, doch die Gemütlichkeit will sich nicht einstellen, da Ihre Füße kalt sind? Ihre Füße wollen einfach nicht warm werden? Das muss nicht sein. Erfahren Sie hier, was Sie tun können, was wirlich hilft, um Ihre Füße im Bett zu erwärmen.

Was Sie benötigen:

  • Bettsocken
  • Wärmeflasche
  • heißes Wasser

Kalte Füße haben eine Ursache

Bevor Sie versuchen, gegen Ihre kalten Füße im Bett anzugehen, sollten Sie zunächst einmal überlegen, welche Ursache die kalten Füße haben und diese beheben.

  • Überprüfen Sie die Raumtemperatur. Bei einer zu niedrigen Raumtemperatur kann es durchaus sein, dass Ihr Körper zunächst einmal beginnt, die nötige Wärme auf die wichtigen Bereiche des Körpers zu leiten. Diese sind das Gehirn sowie die inneren Organe. Die Extremitäten wie Hände und Füße sind dann zweitrangig, werden weniger stark durchblutet und entsprechend schnell kalt. Ist dies der Fall, heizen Sie etwas mehr, um die Raumtemperatur zu erhöhen.
  • Vielleicht sind Sie über den Tag verteilt zu sehr oder zu lange der Kälte ausgesetzt gewesen? Auch dann ist es durchaus möglich, dass Ihre Füße als letztes warm werden und auch im Bett zunächst noch kalt bleiben. Achten Sie zukünftig darauf, nicht zu sehr auszukühlen.
  • Testen Sie die Beschaffenheit Ihrer Bettdecke. Eine echte Daunendecke wärmt deutlich besser als eine Decke aus Mikrofaser und hält die Wärme auch intensiver. Haben Sie noch keine Daunendecke, dann besorgen Sie sich eine und probieren diese aus.
  • Überprüfen Sie, ob Sie an einer Durchblutungsstörung leiden. Gehen Sie damit zum Arzt.

Sollte keiner der aufgeführten Punkte auf Sie zutreffen, können Sie mit anderen Mitteln Ihre kalten Füße im Bett erwärmen.

So wärmen Sie Ihre Füße im Bett

  • Kneten Sie Ihre Füße mit den Händen ordentlich durch. So regen Sie die Durchblutung an, was zu einer vermehrten Wärmezufuhr in Ihre noch kalten Füße führt.
  • Bewegen Sie Ihre kalten Füße und Zehen. Ziehen Sie die Zehen abwechselnd an und strecken sie dann wieder. Bewegung erzeugt Wärme, Ihre kalten Füße erwärmen sich entsprechend.
  • Lassen Sie über Ihre kalten Füße, bevor Sie ins Bett gehen, warmes Wasser laufen, es sollte möglichst heiß sein. Das Wasser wärmt Ihre Füße. Gehen Sie dann anschließend schnell ins Bett, nehmen Sie die Wärme mit. Ihre Füße sollten so im Bett warm bleiben.
  • Je nach Ihrer Kreislaufkonstellation können Sie auch einen Kneippgang vornehmen, bevor Sie ins Bett gehen. Lassen Sie abwechselnd warmes und kaltes Wasser über Ihre zuerst kalten Füße laufen. Die Durchblutung wird angeregt und die Füße somit erwärmt. Gleichzeitig stärken Sie so auch noch Ihren Kreislauf.
  • Sie können aber auch eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen mit unter die Bettdecke nehmen. So werden Ihre Füße und die Luft unter der Decke gleichzeitig erwärmt.
  • Wenn Sie mit Handarbeiten geschickt sind, können Sie sich auch dicke und flauschige Bettsocken stricken. Diese halten Ihre Füße unter der Decke im Bett schön warm. Hier kann es sogar passieren, dass Ihnen die Bettsocken nach einer Zeit zu warm werden und Sie diese wieder ausziehen müssen.
  • Die beste Möglichkeit, gegen kalte Füße im Bett anzugehen, haben Sie, wenn Sie zu zweit sind. Hat Ihr Partner warme Füße, dann kuscheln Sie Ihre kalten Füße an seine warmen Füße. Direkter Körperkontakt erwärmt sofort. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihren Partner mit Ihren kalten Füßen nicht zu sehr abkühlen oder erschrecken. Kalte Füße können an einem warmen Körper als sehr unangenehm empfunden werden.

Mit diesen Tipps sollte es Ihnen gelingen, Ihre im Bett kalten Füße zu erwärmen.

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