Kalt duschen - so werden Sie morgens wach

Kalt Duschen hilft morgens beim Wachwerden. Kalt Duschen hilft morgens beim Wachwerden.
Es gibt Menschen, die sind auch ohne kalte Dusche hellwach, sobald sie die Augen aufschlagen. Andere benötigen eine Anlaufzeit. Es ist möglich, den eigenen Körper zu trainieren und ihn dabei zu unterstützen, möglichst schnell richtig wach zu werden. Die morgendliche Dusche ist also perfekt dazu geeignet, den eigenen Kreislauf anzuregen und schnell wach zu werden.
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15.12.2010 Gastautor
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  • Thermostat
  • Duschwasser
  • Kaltwasser
  • Wechselduschen

Kalt duschen - so werden Sie morgens wach!

Dabei sollte der Begriff "kalt Duschen" nicht ganz wörtlich genommen werden. Wem bei diesem Ausspruch bereits ein Frösteln über die Haut zieht, hat die wohltuende Wirkung von Temperaturunterschieden beim täglichen Duschbad noch nicht ausprobiert. Der Begriff "Kalt" ist dabei natürlich von der subjektiven Wahrnehmung abhängig. Wichtig ist das langsame Anpassen der Temperatur.

Schon Pfarrer Kneipp wusste, wie wohltuend und kreislaufanregend wechselwarme Bäder sind. 
Aber wenn die Wassertemperatur auch nur geringfügig unter der Körpertemperatur liegt, regt dies die Durchblutung an und sorgt für eine wohltuende Frische am Morgen.


Duschen nach den Vorgaben von Pfarrer Kneipp

  • Temperaturunterschiede beim Duschen sollten vorsichtig eingeleitet werden. Eine wunderbare Möglichkeit, den Körper daran zu gewöhnen, dass ihn gleich eine kalte Dusche erwartet, sind Kneippgüsse der Extremitäten. Das lässt sich mit der Handbrause ganz einfach bewerkstelligen. 
  • Sie beginnen bei den Füßen und lassen das kalte Wasser dann langsam über die Waden, die Knie und die Oberschenkel laufen. Ebenso verfahren Sie mit den Armen. Beginnend mit den Händen führt man den Kaltwasserstrahl bis auf Schulterhöhe. Erst, wenn man so die äußeren Extremitäten an die veränderte Wassertemperatur gewöhnt hat, kann man sich ohne große Probleme für eine kurze Zeit komplett unter das kalte Duschwasser stellen.


Wie kalt ist kalt?

  • Unter kaltem Wasser versteht man in der Regel das Leitungswasser, das direkt aus der Kaltwasserleitung fließt. Beim kalt Duschen sieht das ein wenig anders aus. Als kalt empfindet der menschliche Körper bereits Temperaturen, die nur um wenige Grad unterhalb der eigenen Körpertemperatur liegen. Er reagiert darauf mit einer verstärkten Durchblutung des Gewebes, um den Temperaturverlust auszugleichen. Wer also die morgendliche Dusche abschließt mit einer Wassertemperatur zwischen 20 und 25 Grad, einstellbar über ein Thermostat, wird dies als ausgesprochen kalt empfinden, obwohl das normale Kaltwasser kaum über 15 Grad hat.
  • Die verstärkte Durchblutung gibt der Haut ein rosiges Aussehen und verursacht ein angenehmes Kribbeln, das munter macht. Außerdem ist es eine gute Maßnahme, um den komplexen Vorgang des Stoffwechsels im Organismus anzuregen, und es unterstützt das menschliche Immunsystem. Menschen, die regelmäßig Wechselduschen anwenden, haben eine bessere körpereigene Abwehr gegen grippale Infekte.
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