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Kaktusarten für Garten und Fensterbrett

Die meisten Kakteen gehören zu den anspruchslosen Zimmerpflanzen. Wenn sie eingehen, wurden sie oft zu viel gegossen. Alle Kaktusarten lieben es eher trocken und viele belohnen das mit einer wunderschönen Blüte.

Kugelkaktus im Botanischen Garten
Kugelkaktus im Botanischen Garten

Kakteen gehören zu den Sukkulenten. Es sind Pflanzen, die in besonderem Maße in der Lage sind, Wasser zu speichern. Damit haben sie sich an trockene Standorte angepasst. Unter den Sukkulenten sind Kakteen die artenreichste Gruppe. Mehrere Tausend Kaktusarten sind bekannt. Es sind beliebte Pflanzen für Sammler.

Einteilung der Kakteen

  • Die Vielzahl der Kaktusarten lässt sich am leichtesten anhand ihrer Herkunft unterteilen. Die größte Gruppe wächst in Wüsten- und Trockengebieten. Hier dominieren Säulen- und Kugelkakteen. Die zweite, kleinere Gruppe umfasst die Blatt- und Gliederkakteen, die Urwaldbewohner sind.
  • Alle Kaktusarten sind ursprünglich Bewohner des amerikanischen Kontinents. Einige wachsen im Hochgebirge Südamerikas und vertragen so auch Frost. Die meisten Kakteen müssen jedoch frostfrei überwintert werden.
  • Zur Gruppe der Blattkakteen gehören einige für den Gärtner interessante Arten. So die Weihnachts- und Osterkakteen und die „Königin der Nacht“.
  • Zu den Wüstenbewohnern gehören beliebte Arten wie die Bischofsmützen und die leicht zu kultivierenden Mammillarien. Es gehören aber auch die Feigenkakteen, die Opuntien hierher. 


Kaktusarten für das Fensterbrett

  • Anfängerkakteen sind kleinere Arten, die auch als junge Pflanzen schnell zur Blüte kommen. Denn richtig interessant sind gerade die blühenden Kakteen. Alle Kaktusarten der Gruppe Mammillaria gehören dazu. Aber auch Rebutia-, Echinocereus- und Gymnocalycium-Arten kommen gut zur Blüte. Es sind alles kleine Kugel- oder Säulenkakteen.
  • Der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und Osterkaktus (Rhipsalidopsis) sind zwei Kaktusarten, die häufig in unseren Wohnungen blühen. Beides sind Blattkakteen, die im Sommer auch im Freien stehen können. Sie benötigen wie viele andere Kakteen im Winter eine Phase mit Temperaturen um die 12 bis 15 Grad. 
  • Die „Königin der Nacht“ belohnt den Zimmergärtner mit einer bis zu 30 Zentimeter großen, prachtvollen Blüte. Diese erscheint gegen Mitternacht und nur für wenige Stunden. Die langen Triebe dieser Art (Selenicereus grandiflorus) benötigen ein Spalier und somit viel Platz. 


Kakteen im Garten

  • Einige wenige Kaktusarten können auch im Winter in unseren Gärten überleben. Es sind verschiedene Opuntienarten. Im Internet finden Sie Spezialgärtnereien, bei denen Sie solche Kaktusarten erwerben können.
  • Wichtig für diese Opuntien ist, dass sie sonnig stehen und vor Regen geschützt sind. Optimal ist ein kleines Vordach, welches den Regen abhält, aber keinen Schatten macht.
  • Im Sommer stehen viele Kakteen, die sie zur kalten Jahreszeit auf dem Fensterbrett hatten, gerne im Freien. Es sind Sonnenanbeter, die aber vor zu großer Nässe geschützt werden sollten. 
  • Im Idealfall haben Sie für Ihre Kakteen ein frostfreies, aber kaltes Gewächshaus im Garten. Unter diesen Bedingungen sind Ihrer Sammelleidenschaft bei Kaktusarten kaum Grenzen gesetzt.
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