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Kaiserkrone - Pflege

Möchten Sie eine wirklich bemerkenswerte Zierpflanze im Garten haben? Dann könnte die Kaiserkrone die richtige sein. Die Pflege ist unkompliziert.

Die Kaiserkrone braucht wenig Pflege.
Die Kaiserkrone braucht wenig Pflege. © gabriele_Planthaber / Pixelio

Die Kaiserkrone - Wissenswertes

Die ursprüngliche Heimat der Kaiserkrone sind die höher gelegenen Regionen von Persien, Türkei, Afghanistan, Iran und Kaschmir. Das Zwiebelgewächs bringt circa einhundert Arten hervor, von denen alle giftig sind.

In unsere Gartenkultur gehört die Kaiserkrone zu den ausdrucksstarken Zierpflanzen in prachtvollen Gärten und Parks. Die großen Blütenglocken erscheinen im April. Sie bilden einen Blütenkranz am Ende eines aufrechten Stängels. Riechen Sie daran, werden Sie einen unangenehmen Duft bemerken. Es sind dankbare Pflanzen, die eine unkomplizierte Pflege benötigen.

Steckbrief der Kaiserkrone
Botanischer Name Fritillaria imperialis
Familie Liliengewächse (Liliaceae)
Wuchsart Zwiebelgewächs
Wuchshöhe bis zu 150 Zentimetern
Blütezeit April bis Mai und Juni
Blütenbild Glockenförmig, hängend, kranzförmig,  in den Farben Rot, Orange, Gelb. Entsteht unter einem Blätterbündel.
Blätter Lanzenförmig

Standort und Blütezeit des Zwiebelgewächses

Erhält die Kaiserkrone den richtigen Standort, entfaltet sie im April bis Mai oder Juni die schönen Blüten. Pflanzen Sie die Staude im Juli oder August an einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Platz.

Der Boden sollte eine normale Struktur haben aber nährstoffreich sein. Eine karge und verdichtete Erde, die noch dazu Staunässe bildet, ist zu vermeiden. Ein Mangel an Pflege erkennen Sie am mageren Wuchs und den wenigen Blüten.

Schädlinge erkennen und bekämpfen

Der robuste Kaiserkrone ist nicht sehr anfällig für einen Befall. Leidet die Pflanze unter falscher Pflege, beispielsweise Staunässe, kann die Wurzelfäule auftreten. Stirbt diese, stirbt auch die Kaiserkrone.

Tritt das Lilienhähnchen auf, erkennen Sie einen kleinen roten Käfer auf der Kaiserkrone. Die Larven sitzen an den Unterseiten der Blätter. Das Schadbild zeigt Fraß am Laub.

Die einfachste Bekämpfung ist das Absammeln der Tiere. Zu den natürlichen Feinden gehören die Schlupfwespen und die Vögel. Die Larven der Schlupfwespen erhalten Sie im Fachhandel und sind leicht auf den Blumen auszusetzen.

Gute Pflege für lange Haltbarkeit

Gießen Sie die Kaiserkrone nur bei langer Trockenheit. Ist der Boden karg, können Sie diesen mit Kompost oder mit einem anderen organischem Dünger aufwerten. Eine Düngergabe nach der Blüte hilft der Pflanze, sich für den Winter zu stärken.

Sind die Blütenkronen verwelkt, schneiden Sie sie bis zu den ersten Blättern am Schaft ab. Das Grün muss langsam vergilben, erst danach dürfen Sie es über dem Boden abschneiden. Sie bewirken damit, dass die Energie der Pflanze nicht in bereits verwelken Teilen unnötig verbraucht wird. Anderseits lagert die Energie des Grün in der Zwiebel ein, um im nächsten Frühjahr das Wachstum zu fördern. 

Verwenden Sie für einen Eingriff immer eine scharfe und saubere Gartenschere. Sie vermeiden eine unnötige Infektion möglicher Krankheiten. Möchten Sie aus einer Kaiserkrone weitere Pflanzen ziehen, gelingt dies am besten durch das Einpflanzen der kleinen Brutzwiebeln oder durch Teilung der Zwiebeln. Auch hierbei ist Sauberkeit wichtig. Die wichtigsten Pflege-Regeln im Überblick:

  • Nur bei Trockenheit gießen.
  • Staunässe vermeiden.
  • Für ausreichend Nährstoffe sorgen.
  • Verwelkte Blüten abschneiden.
  • Das Grün vor dem Entfernen verdorren lassen.
  • Vermehrung über Brutzwiebeln oder Knollenteilung.

Mit der Kaiserkrone kultivieren Sie einen echten Blickfang im Garten. Besonders in Begleitung mit anderen Frühlingsblumen kommt ihre Attraktivität zur Geltung. Einmal angewachsen und bei guter Pflege bleiben sie für lange Zeit eine Pracht.

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