Die Blüten der hohen Kaiserkronen erscheinen im April. Schon früher schmückten Sie als typische Pflanzen die Bauerngärten. Ihre Pflege ist unkompliziert. Es sind dankbare Pflanzen.
- 07.02.2012 Heike Dommnich
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Die im April blühenden Kaiserkronen sind beeindruckende Pflanzen. Ihre Pflege ist nicht schwer, wenn Sie einige Dinge beachten.
So pflegen Sie die edlen Zwiebeln
- Kaiserkronen sind Zwiebelpflanzen, die wenig Pflege benötigen. Wenn den Pflanzen der Standort zusagt, können sie dort mehrere Jahre wachsen.
- Sie bevorzugen einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden mit Sonne. Gießen müssen Sie nur bei langer Trockenheit. Den Boden können Sie mit Kompostgaben verbessern oder mit anderem organischen Dünger.
- Wenn die Blütenkronen verwelkt sind, werden diese bis zu den ersten Blättern am Schaft abgeschnitten. Das Laub muss langsam vergilben, erst danach dürfen Sie es über dem Boden kappen.
- Gepflanzt werden die Kaiserkronen im Juli oder August. Lassen Sie die Knollen nicht lange liegen, sie sollen so schnell wie möglich wieder in die Erde, etwa 15 Zentimeter tief.
- Vermehren können Sie Ihre Kaiserkronen durch Brutzwiebeln. Etwa alle fünf bis sechs Jahre sollten die Pflanzen im Sommer umgepflanzt werden. Dann können Sie die kleinen Brutzwiebeln abnehmen. Diese brauchen mehrere Jahre, bis sie blühen.
- In windigen Gegenden ist die Kaiserkrone dankbar für etwas Windschutz.
Kaiserkronen sind Höhepunkte im Garten
- Die Pflanzen wirken im Trupp zwischen anderen Frühlingsblühern besonders edel. Die leuchtend orangerote Fritillaria imperialis ist der Höhepunkt eines Bauerngartens im Frühling. Es gibt sie aber auch in Gelb.
- Sie werden je nach Züchtung 80 Zentimeter bis 1,50 Meter hoch und sehen in Gruppen besonders schön aus. Einmal angewachsen können sie lange am gleichen Ort stehen bleiben.
- Ihr strenger Duft teilt die Pflanzenliebhaber in zwei Gruppen. Die einen mögen ihn, die anderen lehnen ihn als unangenehm ab. Es heißt, dass der Duft sogar Wühlmäuse vertreibt.
Der Name Kaiserkrone geht auf die Kreuzigungsgeschichte zurück. Sie soll die einzige Pflanze gewesen sein, die sich nicht bei der Kreuzigung Christi gebeugt hat. Aus Reue lässt sie nun die Blütenköpfe hängen.