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Jugendmode - so schneidern Sie jugendliche Outfits selbst

Mode ist teuer, vor allem Mode, die irgendwie außergewöhnlich ist. Wie können Sie vorgehen, damit Sie auch in der Jugendmode abwechslungsreiche Teile zur Verfügung haben, ohne dafür gleich ein Vermögen auszugeben?

Ein sommerliches Kleid ist wirklich schnell genäht.
Ein sommerliches Kleid ist wirklich schnell genäht.

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach - Sie schneidern sich Ihre jugendlichen Outfits im Handumdrehen selbst. Das bringt Ihnen nicht nur einen Vorteil.

Selbst geschneiderte Jugendmode ist immer individuelle Mode

Wenn Sie gerne einen ganz individuellen Modestil entwickeln möchten, brauchen Sie auch individuelle Kleidungsstücke.

  • Dazu können Sie sich entweder an einen Designer wenden, der Ihnen die Kleidung nach Ihren Vorstellungen auf den Körper schneidert, oder Sie machen sich (z. B. in Ermangelung des nötigen Kleingelds für die Entlohnung dieses Designers) selbst ans Werk.
  • Wenn Sie sich Ihre eigene Jugendmode schneidern, stellen Sie immer einzigartige Stücke her, die nur Sie besitzen und niemand sonst in der Welt.
  • Sie können bei der Beschaffung der Stoffe sehr kreativ vorgehen. Fragen Sie bei den Freundinnen Ihrer Mutter nach, häufig schmoren schöne Stoffe als vergessene Überbleibsel irgendwelcher kreativer Vorhaben in den Schubladen. Sie können durchaus auch nach alten Stoffen von Gardinen Ausschau halten, die ergeben oft die schrillsten Sommerkleider. Oder Sie gehen einfach ins nächste Kaufhaus und sehen nach, was an Stoffresten angeboten wird.

Jugendmode ganz einfach selbst schneidern

Sie haben bei der Anfertigung von Jugendmode einen großen Vorteil: Sie fertigen Mode für einen jungen Körper, bei dem im Regelfall noch nicht viel versteckt oder korrigiert werden muss.

  1. So können Sie sich eine ganze Reihe von Kleidungsstücken anfertigen, ohne dass Sie viel mehr können müssen, als auf der Nähmaschine eine Naht zu versäumen oder umzunähen.
  2. Sie bekommen eine Vorstellung von diesen einfachen Schnitten, indem Sie einfach in der Schnittabteilung eines Kaufhauses in den Schnittmustern herumstöbern und dabei nach Grundschnitten oder Schnitten für Anfänger suchen.
  3. Mitunter werden Sie sich ein bestimmtes Schnittmuster kaufen, dass Sie dann mit vielen verschiedenen Stoffen nähen können. So erhalten Sie z. B. viele verschiedene Hosen - eine Hose aus Goldstoff für die Disco, eine schwarze Hose für ganz viele Anlässe und eine echt abgefahrene Hose in Ihrer Lieblingsfarbe Pink.
  4. Manchmal sind die Schnitte aber auch so einfach, dass Sie die Schnittmuster gar nicht kaufen müssen, sondern schlichtweg die Idee mitnehmen. Wenn Sie z. B. einen Streifen aus einem leichten geblümten Stoff nehmen, ihn zum Schlauch zusammennähen, oben zum Tunnel umnähen und einen Gummizug einziehen, haben Sie einen Rock. Je nachdem, welchen Umfang der Schlauch hat und wie lang er ist, handelt es sich um einen weiten oder engen bzw. einen kurzen oder langen Rock.
  5. Ähnlich schnell ist ein Sommerkleid genäht. Nehmen Sie ein Stück Stretchstoff, das so breit ist, wie Ihre Brustweite und Ihr Hüftumfang es vorgeben, und so lang, wie Ihr Kleid eben sein soll. Nähen Sie das Stoffstück zum Schlauch zusammen und bringen Sie zwei Bänder (oder Perlenketten oder Stoffstreifen) als Träger an.
  6. Ähnlich simple Schnitte gibt es viele, und jeder einzelne kann durch Stoff in verschiedenen Farben, Stärken und Texturen auch noch vielfach variiert werden.

Ein solches Projekt bringt Ihnen übrigens noch einen weiteren Vorteil. Nach und nach werden Sie immer geübter im Umgang mit der Nähmaschine werden. Mit Sicherheit werden Sie sich nach einiger Zeit an die ersten “richtigen” Schnittmuster heranwagen. So werden Sie nach und nach immer mehr Kenntnis darüber erlangen, wie sich die einzelnen Kleidungsstücke eigentlich zusammenfügen - bis es einmal notwendig werden wird, eine kleine, geschickte Korrektur einzufügen, was Sie dann auch schon längst perfekt beherrschen.


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