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Juckreiz bei Kälte - so schützen Sie Ihre empfindliche Haut im Winter

Von Juckreiz bei Kälte sind immer mehr Menschen betroffen. Die Beschwerden treten vor allem im Winter auf, aber auch im Sommer, wenn die Temperaturen eine gewisse Grenze unterschritten haben. Die Betroffenen stehen oft ratlos da und wissen nicht, was sie gegen den Juckreiz unternehmen können.

Im Winter leidet häufig die Haut.
Im Winter leidet häufig die Haut.

Was Sie benötigen:

  • Mandelöl
  • Duschgel
  • Luftbefeuchter
  • Antihistaminikum

Beschwerden der Haut bei Kälte

  • Besonders häufig leiden Menschen in der kalten Jahreszeit unter Juckreiz. Wenn dies auch bei Ihnen der Fall ist, liegt es wahrscheinlich daran, dass Sie in der Wohnung die Heizung anhaben und die Luft dadurch relativ trocken ist. Die Feuchtigkeit Ihrer Haut wird dadurch an die Luft abgegeben, wodurch Ihre Haut austrocknet und Juckreiz zurückbleibt.
  • Zum einen können Sie in Ihrer Wohnung für zusätzliche Feuchtigkeit sorgen. Hängen Sie an den Heizungen sogenannte Luftbefeuchter auf. Vergessen Sie aber nicht, die Behälter täglich zu säubern und das Wasser auszutauschen, da es sonst durch das warme und feuchte Milieu ein idealer Brutkasten für Bakterien ist.
  • Ihre Haut benötigt aber auch von innen Feuchtigkeit. Trinken Sie daher mindestens zwei bis drei Liter Mineralwasser täglich, damit Ihre Hautzellen ausreichend versorgt werden.
  • Wenn Sie täglich duschen, sollten Sie ein reichhaltiges Duschgel oder eine rückfettende Seife verwenden. Scharfe Tenside in Ihrem Duschgel können Sie lindern, indem Sie ein Drittel des Inhaltes mit hautpflegendem Mandelöl austauschen. Die Reinigungskraft des Duschgels ist immer noch stark genug und gleichzeitig wird Ihre Haut mit pflegender Feuchtigkeit versorgt.
  • Auch bei Cremes und Bodylotion sollten Sie bei Kälte auf reichhaltige Produkte zurückgreifen. Ob Ihre Pflege reichhaltig genug ist, erkennen Sie zum Beispiel an Ihren Waden. Wenn die Haut dort trocken und schuppig ist, reicht die Pflege nicht aus.
  • Inhaltsstoffe wie Harnstoff (Urea) oder Aloe vera können viel Feuchtigkeit binden und helfen, Juckreiz bei Kälte zu verhindern.

Juckreiz durch Allergie

  • Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Menschen, die unter einer Kälteurtikaria leiden.
  • Bei dieser Erkrankung kommt es bei Ihnen unter Kälteeinfluss zur Bildung von Quaddeln mit starkem Juckreiz. Außerdem ist die Haut geschwollen und gerötet. Die Schwellung kann so stark sein, dass zum Beispiel die Strukturen von Gelenken nicht mehr zu erkennen sind.
  • Die Beschwerden dieser Kälteurtikaria fallen genauso aus wie bei einer anderen Allergie - mit dem Unterschied, dass sie nicht aufgrund eines Allergens auftreten, sondern durch Kälte.
  • Gefährlich werden kann die Kälteallergie für Sie, wenn neben dem allgemeinen Juckreiz die Beschwerden den Mund- und Rachenraum betreffen, da es dann zu Atemnot kommen kann.
  • Damit Sie dennoch Herbst und Winter unbeschadet überstehen, verschreiben Ärzte in diesen Fällen Antihistaminika, die die allergische Reaktion auf Kälte unterdrücken.
  • Im Allgemeinen fängt die Kälteallergie irgendwann an und verschwindet nach gewisser Zeit von selbst wieder.
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