- 16.05.2011 Miriam Zander
Ständiger Juckreiz der Kopfhaut kann viele Ursachen haben: Eine Allergie, eine Hauterkrankung oder eine Reizung durch zu viele Pflegeprodukte. Sie sollten die Ursache auf jeden Fall abklären lassen, da das ständige Kratzen nicht nur den Schlaf stört, sondern auch noch offene Wunden der Haut verursachen kann.
So behandeln Sie den Juckreiz der Kopfhaut
- Benutzen Sie zum Haarewaschen Teebaumöl-Shampoo. Es wirkt antibakteriell und stellt das natürliche Hautmilieu wieder her. Außerdem löst es Schuppen, die auch Juckreiz hervorrufen können.
- Kaufen Sie sich eine weiche Haarbürste. Eine Bürste mit harten Borsten reizt die Kopfhaut noch mehr und sie reißt auf, die Folge ist eine brennende Kopfhaut mit blutigen Stellen.
- Versuchen Sie, auf Stylingprodukte zu verzichten und föhnen Sie die Haare nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Ausgiebiges Styling lässt die Kopfhaut austrocknen, was zu noch schlimmerem Juckreiz führt.
- Gehen Sie zu einem Hautarzt. Er kann abklären, ob Sie einen Hautpilz oder eine Allergie haben und Ihnen dementsprechend ein Shampoo verordnen.
- Die Haare sollten bei einer juckenden Kopfhaut nicht mit Farbe behandelt werden. Meist reizen die chemischen Stoffe die Kopfhaut und trocknen Sie aus.
- Haben Sie die Möglichkeit, machen Sie eine Haarkur aus Olivenöl und lassen Sie diese etwa 20 Minuten einziehen. Waschen Sie Ihre Haare danach mit einem milden Shampoo ohne Seifeninhaltsstoffe, zum Beispiel mit einem Babyshampoo. Natürlich müssen Sie die Haare etwa zweimal spülen, um das Öl wieder aus den Haaren zu bekommen. Die Kopfhaut fühlt sich danach aber gleich viel besser an.
- Vermeiden Sie auf jeden Fall ständiges Kratzen. Auch wenn es angenehm ist, die Kopfhaut leidet darunter - die Kopfhaut kann aufplatzen und bluten.
Wenn der Juckreiz der Kopfhaut nach ein paar Tagen nicht verschwindet, gehen Sie auf jeden Fall zu einem Arzt.