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Joggen vor dem Frühstück – Vorteile und Nachteile des Frühsports

Wer morgens schon joggen geht, bringt so richtig seinen Kreislauf in Schwung. Das kann sich positiv auf den ganzen Tag auswirken. Aber wie wirkt es sich auf den Körper aus, wenn man schon vor dem Frühstück läuft? Lesen Sie hier, welche Vorteile, aber auch welche Nachteile das frühe Joggen mit sich bringt.

Es hat Vorteile und Nachteile, vor dem Frühstück zu joggen.
Es hat Vorteile und Nachteile, vor dem Frühstück zu joggen. © Dieter_Schütz / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Traubenzucker

Die Vorteile des morgendlichen Joggens

  • Wie eingangs schon erwähnt, bringt es den Kreislauf in Schwung, wenn Sie vor dem Frühstück joggen. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn Sie Schwierigkeiten haben, morgens in die Gänge zu kommen.
  • Vor dem Frühstück ist man noch ausgeruht. Nach acht oder mehr Stunden Arbeit kann es sehr schwer sein, sich noch mal zum Laufen aufzuraffen.
  • Gerade im Sommer ist es angenehm, in den frühen Morgenstunden zu joggen, weil es eventuell noch kühl draußen ist.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass morgens noch nicht so viel auf den Straßen oder in den Parks los ist, sodass man mit Ruhe laufen kann.
  • Gerade wenn man in der Stadt wohnt, ist auch die Luft morgens sauberer.
  • Nicht zuletzt ist mit Sicherheit auch ein klein wenig Stolz dabei, dass man sich überhaupt aufgerafft hat, vor dem Frühstück zu joggen.

Welche Nachteile das Laufen vor dem Frühstück bringt

  • Da während des Sports der Blutzuckerspiegel sinkt, kann es leicht zu einer Unterzuckerung kommen, wenn Sie vor dem Frühstück joggen gehen.
  • Wenn Sie vor dem Laufen nichts gegessen haben, muss der Körper sich die Energie irgendwo anders holen, beispielsweise aus dem Eiweißdepot der Muskeln, was zum Muskelabbau führen kann. Das kann vor allem dann passieren, wenn Sie sehr lange laufen.
  • Da man sich im Schlaf weniger bewegt, nimmt über Nacht die Gelenkflüssigkeit ab. Dadurch kommt es früh am Morgen zu einer höheren Belastung der Gelenke.

Tipps zum Joggen vor dem Frühstück

  • Laufen Sie morgens nicht mit komplett leerem Magen los, sondern essen Sie zumindest eine Banane oder trinken Sie ein Glas Fruchtschorle.
  • Wärmen Sie sich erst einmal richtig auf, bevor Sie am Morgen loslaufen. Das sorgt dafür, dass Ihre Gelenke wieder anständig mit Gelenkschmiere versorgt werden.
  • Nehmen Sie einen kleinen Vorrat an Traubenzucker mit, für den Fall, dass Ihr Insulinspiegel zu weit absinkt. Ganz wichtig ist dieser Tipp vor allem, wenn Sie von vorneherein schon einen niedrigen Blutzuckerspiegel und/oder einen leichten Diabetes haben.
  • Laufen Sie nicht zu lange mit nüchternem Magen. Wenn Sie morgens vor dem Frühstück joggen gehen, dann beschränken Sie Ihren Lauf auf höchstens eine Stunde.
  • Vor allem ist es noch wichtig, wenn Sie vor dem Frühstück joggen möchten, dass Sie genug Zeit einplanen. Es hat keinen Sinn, wenn Sie am frühen Morgen schon in Hektik verfallen. Dann ist nämlich - aller Wahrscheinlichkeit nach - der halbe Tag schon gelaufen.
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