- 08.12.2011 Anna Schmidt
Wenn es draußen regnet, die Temperaturen im Herbst langsam fallen und sich die Sonne kaum noch blicken lässt, dann wird es Ihnen möglicherweise besonders schwer fallen, sich zum Joggen aufzuraffen, wenn dies als Anfänger für Sie noch nicht zur Gewohnheit geworden ist.
Die nötige Motivation fürs Joggen
- Um sich die vorhandene Motivation fürs Joggen nicht durch frustrierende Erlebnisse wieder zunichte zu machen, sollten Sie sich am Anfang auf keinen Fall überfordern.
- Je nach Lebensalter sollten Sie zudem vor der Aufnahme eines regelmäßigen Lauftrainings Ihren Hausarzt befragen - insbesondere dann, wenn Sie schon länger nicht mehr regelmäßig Sport getrieben haben.
- Bevor Sie das Training aufnehmen, sollten Sie sich geeignete Strecken überlegen. Praktisch ist es natürlich, wenn Sie direkt an der Haustür starten können und keinen langen Weg zur Laufstrecke mit Auto oder Fahrrad zurücklegen müssen.
- Machen Sie sich klar, dass es am Anfang schon einen großen Erfolg darstellt, wenn Sie sich überhaupt die Laufschuhe anziehen und dann eine kleine Runde joggen, laufen oder gehen. Es geht nicht um Höchstleistungen oder um Streckenrekorde.
Als Anfänger einen Trainingsplan erstellen
- Ein Trainingsplan fürs Joggen dient am Anfang vor allem dazu, sich regelmäßige Termine zu setzen.
- Daher sollte in Ihrem Trainingsplan als Anfänger zum Beispiel nicht nur stehen, dass Sie zunächst nur ein bis zwei Mal pro Woche joggen wollen, sondern auch ein konkretes Datum, wann Sie dies tun werden.
- Wenn Sie wenig Lauferfahrung haben, sollten Sie sich als Anfänger auch nicht damit überfordern, gleich die ganze Strecke durchzulaufen. Wenn Sie nicht mehr können, gehen Sie einfach weiter, anstatt mit zu wenig Atem oder mit Seitenstichen weiterzulaufen.
- Das Wichtigste am Anfang ist, dass das Laufen oder die Bewegung an der frischen Luft für Sie zur Routine wird. Denn dann werden Sie sich immer weniger anstrengen müssen, dafür Ihren inneren Schweinehund zu überwinden.
Als Anfänger einen Trainingsplan fürs Joggen aufzustellen, sollte in erster Linie der Motivation und erst in zweiter Linie einer möglichen Leistungssteigerung dienen.