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Japanischer Ahorn: Überwintern - das sollten Sie beachten

Japanischer Ahorn, vor allem der japanische Fächerahorn, gehört zu den beliebtesten Pflanzen für den heimischen Garten. Er besticht besonders im Herbst mit einer außergewöhnlich schönen Färbung seines Laubes. Auch beim Überwintern dieser Pflanze gibt es kaum etwas zu beachten.

Japanischer Ahorn ist relativ unproblematisch zu überwintern.
Japanischer Ahorn ist relativ unproblematisch zu überwintern.

Japanischer Ahorn - Wissenswertes über den Anbau

  • Japanischer Ahorn wächst als Strauch oder Baum. Er kann je nach Sorte Wuchshöhen von 1,50 bis 7 m erreichen, wobei die meisten Unterarten zwischen 1,80 und 2 m hoch werden. Dadurch ist er für jeden Garten geeignet. Die Form, Farbe und die Größe der Blätter sind von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Die beliebtesten und bekanntesten Sorten sind der Fächer-, der Schlitz- und der Goldahorn. 
  • Wird Japanischer Ahorn in den Garten gepflanzt, sollte der Boden im besten Falle lehmig und sandig sein, mit einem pH-Wert von neutral bis leicht sauer, zwischen 4,5 und 7. Der Standort sollte möglichst halbschattig sein. Staunässe sollten Sie unbedingt vermeiden. In regenreichen Regionen sollten Sie den Boden gegebenenfalls mit einer Kies-Sand-Schicht verbessern. Allerdings darf die Erde sowohl im Sommer als auch beim Überwintern nie ganz austrocknen. 
  • Zuviel Sonne sollte ebenfalls vermieden werden, um einen Befall mit Spinnmilben zu vermeiden. Unter optimalen Bedingungen ist diese Pflanze sehr genügsam. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich. Im Frühjahr ist allerdings eine Düngung mit einem Flüssigdünger möglich. Auch das Überwintern ist relativ unproblematisch.

So können Sie die Pflanze überwintern

  • Wie bereits erwähnt, bringt das Überwintern keine großen Probleme mit sich. Japanischen Ahorn, der im Kübel kultiviert wurde, sollten Sie zum Überwintern an einen geschützten Platz stellen. Zudem ist es ratsam, ihn mit einem Vlies abzudecken und ihn so vor allem vor Spätfrösten zu schützen. 
  • Gießen sollten Sie die Pflanze während dieser Zeit immer nur an frostfreien Tagen und dann nur mäßig. Zu viel Nässe sollten Sie unbedingt vermeiden, anderenfalls könnte das zum Absterben der Triebspitzen führen. Ansonsten ist der Japanische Ahorn absolut winterhart.

So lässt sich Japanischer Ahorn verschneiden

  • Japanischer Ahorn sollte, wenn überhaupt, nur minimal verschnitten werden. Manchmal kann es bei dieser Pflanze zu einem Zweigsterben kommen. Wenn die Knospen im März austreiben, können Sie die betroffenen Zweige entfernen. Diese sollten Sie dann bis zum lebenden Holz zurückschneiden. Achten Sie darauf, nicht weiter zurückzuschneiden, die Pflanze könnte sonst ausbluten. 
  • Für einen kompakten Wuchs können Sie dem Baum im Juni einen Formschnitt verpassen. Dazu werden die Zweige zurückgeschnitten. Achten Sie hierbei auf einen gleichmäßigen Schnitt und darauf, dass keine größeren Löcher entstehen. 
  • Während der Zeit des Überwinterns sollten Sie die Pflanze nicht verschneiden, da wie schon erwähnt, der Saftstrom bereits im zeitigen Winter einsetzt und die Bäume bzw. Sträucher dann bei einem Rückschnitt ausbluten könnten.
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