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Japanischer Ahorn - so pflegen Sie ihn richtig

Japanischer Ahorn gehört zu den beliebtesten Ziersträuchern im Garten. Sie bilden im Alter beeindruckende Kronen aus und eignen sich sowohl für kleine als auch große Gärten. Die Farben und Formen der filigranen Blätter sind sehr vielfältig. Mit seinen zahlreichen Wuchsformen bietet Japanischer Ahorn für fast jede Ecke im Garten eine passende Sorte.

Japanischer Ahorn ist sehr filigran.
Japanischer Ahorn ist sehr filigran.

So wird Japanischer Ahorn gepflanzt und gepflegt

  • Japanischer Ahorn kann sowohl direkt im Garten als auch im Kübel gepflanzt werden. Er unterteilt sich in Sorten des Fächer-, Japan- und des Gold-Ahorn. Fächerahorn erreicht eine Höhe von ca. 2 Metern und der Japan-Ahorn kann 5-7 m hoch werden. Einige kleinwüchsige Sorten werden oftmals auch als Bonsai gezogen.
  • Sehr gern wird das Gehölz in Steingärten, an Teichen und Bachläufen angepflanzt, wo er sein ganz besonderes Flair entfaltet.
  • Was die Pflege angeht, ist Japanischer Ahorn eher unkompliziert. Den entsprechenden Ahorn erhält man in Gartencentern oder Baumschulen. Bei der Pflanzung eines Ahorns, sollten Sie ein Pflanzloch ausheben, das doppelt so tief und breit ist wie der Wurzelballen. Nun wird der Baum eingesetzt und das Pflanzloch mit Erde wieder aufgefüllt, dabei sollten Sie darauf achten, dass der Wurzelhals mit der Erdoberfläche abschließt.
  • Ein schwerer Lehmboden sollte mit Torfmull oder Sand gemischt werden, um den Boden lockerer zu machen. Ideal sind frische, humose Böden, die nicht nass sein dürfen. Ist der Boden sehr kalkhaltig ist, sollten Sie den Ahorn besser in einen Kübel pflanzen. Japanischer Ahorn im Kübel sollte je nach Wachstum nach ca. 5 Jahren in ein größeres Pflanzgefäß umgepflanzt werden. Nach dem Pflanzen den Boden richtig wässern. Als Standort eignet sich ein halbschattiges bis sonniges, windgeschütztes Plätzchen.
  • Zur Düngung im Frühjahr bietet sich ein mineralischer Depotdünger an. Von einem Rückschnitt im Herbst ist abzuraten. Über die Schnittstellen kann es zu Pilzerkrankungen kommen. Japanischer Ahorn ist winterhart, allerdings sollten Sie bei Gefahr von Spätfrösten im Mai den Ahorn mit einem Vlies abdecken.

Pflanzpartner und Schädlingsbefall der Pflanze

  • Sehr gut lässt sich Japanischer Ahorn mit Gehölzen - wie dem Winterschneeball oder dem Blumenhartriegel - kombinieren. Zum Unterpflanzen eignen sich niedrig wachsende Stauden und Gräser für halbschattige Standorte. Da das Wurzelwerk des Japanischen Ahorns locker verzweigt ist und über wenige feine Wurzeln verfügt, bekommen die Stauden und Gräser ausreichend Wasser und Nährstoffe.
  • Um einen Schädlingsbefall zu vermeiden, ist der richtige Standort ausschlaggebend. Zu viel Sonne kann einen Befall mit Spinnmilben hervorrufen. Für diesen Fall bietet der Handel mehrere Mittel an, z. B. Mitac (0,25 %), Magister (0,1 %) oder Rogor (0,1 %). Diese Mittel sollten unbedingt entsprechend der Angaben des Händlers angewandt werden.
  • Über die Wurzeln kann der Ahorn den Pilz 'Verticillium' aufnehmen. Dieser verursacht die sogenannte Welkekrankheit, wobei die betroffenen Äste und Blätter welken und absterben. Hier hilft nur, die betroffenen Pflanzenteile schnellstens mit einem Schnitt bis etwa 15 cm ins gesunde Holz zu entfernen und im Hausmüll entsorgen. Die verwendete Gartenschere sollten Sie anschließend mit Alkohol desinfizieren. Da der Pilz im Holz der Pflanze gut geschützt ist, ist eine Bekämpfung mit chemischen Mitteln nicht möglich.
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