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Japanische Weide richtig pflegen

Hakuro Nishiki, so nennt sich die japanische Weide in Japan. Hierzulande ist sie auch unter dem Namen Harlekinweide oder Salix integra bekannt. Diese asiatische Ziergartenkulturpflanze kann bei guten Bedingungen bis zu drei Metern hoch wachsen und eignet sich besonders als Solitärpflanze. Die japanische Weide Salix integra bildet einen besonders herrlichen Blickfang, wenn sie solitär aus einer Rasenfläche hervorragt.

In japanische Gärten gehörten japanische Weiden
In japanische Gärten gehörten japanische Weiden

Eine japanische Weide verlangt nicht viel

  • Die japanische Weide gehört zu den Gehölzgewächsen, die wenig Ansprüche an Standort und Boden stellen. Diese Zierweide gedeiht an Sonnenplätzen genauso, wie im Halbschatten. Wichtig ist nur, dass sie auseichend mit Wasser versorgt wird.
  • Es ist der Pflanze auch gleichgültig, ob die Erde schwer oder leicht ist, jedoch bevorzugt sie einen sandhaltigen Boden. Wie bei fast jeder Pflanze würde Staunässe oder eine starke Bodenverdichtung zum Kümmerwuchs und zu Krankheiten führen.
  • Sie sollten zur Pflanzung einen Standort auswählen, an dem die japanische Weide bleiben kann, denn eine Verpflanzung verträgt die Salix integra nicht gut. In der Regel rollen sich bei einer Verpflanzung die Blätter zusammen und die japanische Zierpflanze sieht nicht mehr gut aus. Zum Glück erholt sich die Weide bis zum nächsten Frühjahr wieder.
  • Sollten Sie Ihre japanische Weide dennoch umsetzen wollen, so tun Sie das nur im Oktober, wenn die Hitze vorüber ist.
  • Eine japanische Weide zeichnet sich durch ein gutes Wachstum aus. Deshalb sollten Sie die Pflanze im Winter und Frühjahr kräftig zurückschneiden. Achten Sie darauf, dass der Boden zum Rückschnitt frostfrei ist.
  • Sie werden, wenn Ihre japanische Weide kein Laub mehr trägt, gut erkennen können, welche Äste erkrankt sind. Diese sollten Sie dann auf jeden Fall entfernen. Denken Sie daran, dass die japanische Weide nach dem Rückschnitt für den nächsten Austrieb eine gute Nährstoffversorgung benötigt.
  • Beachten Sie aber bei einem Rückschnitt, dass die Pflanze keinen Stummel-, bzw. Igelschnitt bekommt, denn dann würden Sie langfristig nicht mehr mit der Gartenschere durchkommen können. Schneiden Sie grundsätzlich eng stehende Zweige aus.
  • Zwar ist die japanische Weide frosthart und kann während des Winters im Garten verbleiben, jedoch sollten Sie eine japanische Weide, die in einem Kübel gepflanzt ist, vor Frost schützen, um ihr für das nächste Frühjahr den Wuchs zu erleichtern.
  • Besonders als Kübelpflanze benötigt die japanische Weide eine gelegentliche Düngerzufuhr. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welcher Dünger, vielleicht auch Flüssigdünger, geeignet ist.
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