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Japanische Mädchennamen - so finden Sie den passenden

Japanische Mädchennamen klingen in der Ohren der Europäer oft wie Musik, und so ist es kein Wunder, wenn diese Namen immer beliebter werden. In Japan sind beliebte Mädchennamen z.B. Aki (Herbst), Akina (Frühlingsblume), Cho (Schmetterling), Hana (Blüte) oder Kohana (kleine Blume). Ursprünglich werden die Namen mit Schriftzeichen - den Kanji - geschrieben, doch ist das für das europäische Schriftverständnis schwer zu entschlüsseln, sodass die Schriftzüge der Namen im europäischen Raum dem lateinischen Alphabet entsprechen.

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Japanische Mädchennamen haben ihre eigene Bedeutung

  • Das Fazinierende an japanischen Mädchennamen ist, dass sie einer bestimmten, teilweise romantischen Bedeutung entspringen. In der Regel bestehen die japanischen Mädchennamen aus Grafiken, also Schriftzeichen, die in Japan Kanji genannt werden. Ursprünglich stammen diese Schriftzeichen aus China. Die einzelnen Zeichen entsprechen einer bestimmten Bedeutung.
  • Mit Ausnahme der japanischen Kaiserfamilie tragen auch die Japaner einen Vor- und Hausnamen, wobei der Hausname stets vor dem Vornamen genannt wird. Die Kaiserfamilie wird als “kōshitsu”, also Kaiserhaus, oder als “tennōke”, kaiserliche Familie, bezeichnet. Da sowohl die japanischen Mädchennamen als auch Jungennamen in Kanji geschrieben werden, ergeben sich verschiedene Aussprachemöglichkeiten.
  • Und auch umgekehrt ist es schwer, aufgrund der Aussprache den richtigen Kanji zuzuordnen. Aus diesem Grunde wird der Name neben der Kanji-Schreibweise mit der Hiragana-Silbenschrift erläutert. Etwa seit 1980 durchlebt Japans Bevölkerung einen Bewusstseinswandel, der sich vor allem in der Wahl der weiblichen Vornamen zeigt.
  • Traditionell wurden Mädchen oft Namen mit der Endung "-ko" verliehen, was so viel wie "Kind" bedeutet, wie z. B. Yumiko (schönes Kind). 
  • In der Namensgebung spiegelt sich der gesellschaftliche Zeitgeist wieder, der sich seit einigen Jahren stark verändert. Japans junge Generation sieht die Rolle der Frau innerhalb der Gesellschaft mehr und mehr anders, als die ihrer Eltern und Großeltern. Junge Frauen wollen sich nicht mehr nur als "schöne Ästhetik" für den männlichen Begleiter sehen, die kindlich-schön und gefällig eine brave Rolle zu spielen hat. Und auch im männlichen Namensbereich werden Namen mit dem Schwerpunkt "Stolz, Mut und Stärke" zunehmend verbannt.

Gleichwohl ist es in Japan - wie in anderen Ländern auch - schwer, als glückliche Eltern den passenden Namen für das geliebte Baby zu finden und deswegen sollten Sie sich Zeit nehmen, um sich mit den passenden Namen auseinanderzusetzen.

Finden Sie den passenden Namen für Ihr Baby

  • Im Internet werden Sie sicher viele Vorschläge entdecken, um den passenden Namen für Ihr Baby zu finden, denn von japanischen Mädchennamen, über japanische Jungennamen bis hin zu altdeutschen Namen ist dort alles vertreten.
  • Im Grunde sollten Ihnen die passenden Namensvorschläge über Nacht einfallen, und wenn das nicht passiert, dann überlegen Sie sich, wie Ihr Kind wohl werden könnte - eine Mischung aus Ihnen und Ihrem Partner - mit allen Vorzügen und unter Umständen auch Nachteilen.
  • Versuchen Sie sich in die Rolle Ihres Kindes zu versetzen, dass mit dem Namen leben wird - könnte ein Name zu hart klingen oder zu "verweichlicht"? Wenn Ihnen noch immer keine Ideen kommen, machen Sie doch mal einen humorvollen Test mit, einfach nur, um angeregt zu werden. Wer weiß, vielleicht kommen Sie dabei auf einen japanischen Mädchennamen, wie z.B. Misaki (schöne Blüte) oder Hikari (Licht) 
  • Überlegen Sie, was Sie Ihrem Kind wünschen; geben Sie Ihrem Kind mit einem japanischen Jungen- oder Mädchennamen einen Lebenswunsch mit auf den Weg, wie z.B. Nozomi (Hoffnung), Etsu (Freude), Ai (Liebe) oder Akira (Klugheit). Vorschläge dazu können Sie unter "Japanische Namen" finden.

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