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Ist Bluetooth schädlich? - Wissenswertes zu Bluetooth

Die Bluetooth-Technologie ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ist kostengünstig, reduziert den „Kabelsalat“ enorm und ermöglicht eine einfache herzustellende Verbindung von Computer und Drucker, Headset und Handy und vielen weiteren Geräten via Funk. Doch es gibt auch kritische Stimmen, die fragen: „Ist Bluetooth schädlich?“. Wissenswertes dazu lesen Sie im Folgenden.

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Die eventuelle Schädlichkeit von Bluetooth ist sehr umstritten.
Die eventuelle Schädlichkeit von Bluetooth ist sehr umstritten.

Ob Bluetooth schädlich ist, ist umstritten

Die Anfang der 90er Jahre entwickelte Bluetooth-Technologie ist allgegenwärtig. Ob diese schädlich ist, ist nur schwer zu beantworten. Zum einen gibt es verschiedene Arten, bei denen unterschiedlich schwache bzw. starke, hochfrequente Strahlung entsteht, zum anderen gehen die Meinungen oft weit auseinander.

  • Es gibt drei Sendeleistungsklassen: 1, 2 und 3, deren Reichweite bei circa 100, 10 und 1 Meter liegen. 1 und 2 werden beispielsweise durch das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz aufgrund der geringen Sendeleistung als gänzlich ungefährlich für die menschliche Gesundheit eingestuft. Die Strahlungsbelastung für den Körper bei Kategorie 3 soll ungefähr der Intensität entsprechen, die beim Telefonieren mit einem Handy entsteht.
  • Sendeleistungsklasse 1 wird zum Beispiel bei internetfähigen Handys und ähnlichen Geräten eingesetzt. Bei dieser ist eine Leistungsregelung standardmäßig eingebaut, wodurch immer gerade so viel Sendeleistung eingesetzt wird, damit das Signal gerade noch zu empfangen ist. So wird die Strahlenbelastung des Körpers reduziert, was einen Vorteil gegenüber anderen Funktechnologien darstellt.
  • Ein Bluetooth-Headset tragen Sie direkt am Ohr. Auch dieses Gerät benutzt eine Strahlung, die periodisch gepulst ist. Einige Kritiker sind der Meinung, dass diese trotz geringer Stärke schädlich ist.
  • Da es keine Langzeitbeobachtungen darüber gibt, ob Bluetooth sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirkt, ist die Bewertung aller möglicher Auswirkungen schwierig. Es gibt Menschen, die von Schlafstörungen berichten, die, laut deren Aussage, dadurch behoben werden konnten, dass sie die Bluetooth-Funktion des Handys, das nachts auf dem Nachttisch lag, ausgeschaltet haben. Dies könnte man sowohl mit "Einbildung" als auch einer individuell vorhandenen, besonderen Sensibilität gegenüber schädlicher Strahlung erklären.

Elektrosmog vermeiden

  • Fakt ist, dass Sie und alle anderen in zunehmendem Maße von Elektrosmog umgeben sind. Eine immer größer werdende Menge von Geräten funkt um die Wette und neue Funktechnologien werden flächendeckend eingesetzt. Das setzt die gesamte Bevölkerung einer immer größeren Strahlenbelastung aus. Dass dies nicht gut sein kann, wird sicher niemand bestreiten. Was allerdings fehlt, sind konkrete Beweise dafür, die Beschwerden eindeutig auf diese Quellen zurückführen. Somit muss den Befürwortern darin zugestimmt werden, wenn sie sagen, dass die Gründe für Beschwerden auch andere Ursachen haben könnten.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen und dies auf Bluetooth zurückführen oder Sie allgemein Ihre individuelle Strahlenbelastung reduzieren möchten, können Sie viel dafür tun. Schalten Sie die Bluetooth-Funktion Ihres Handys ab, wenn Sie diese nicht benötigen und besonders, wenn Sie damit direkt am Ohr telefonieren. Auch können Sie auf ein Bluetooth-Headset verzichten und ein "traditionelles" mit Kabel ausweichen. Schalten Sie auch alles andere, das in Ihrem Haushalt „funkt“, ab, sobald Sie dies nicht benötigen, und schaffen Sie sich keine neuen Verursacher von Elektrosmog an.
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