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Intimrasur ohne Stoppeln - so wird die Rasur gründlich

Vielleicht kennen Sie das: Trotz aller Bemühungen bei der Intimrasur zeigen sich immer noch Stoppeln. Abgesehen davon, dass die Haut jucken kann, sieht es auch nicht schön aus. Wie Sie Stoppeln möglichst vermeiden, indem Sie die optimale Rasur-Technik und den richtigen Rasierer benutzen, lesen Sie hier.

Intimrasur ist nicht ganz problemlos.
Intimrasur ist nicht ganz problemlos.

Haare wachsen nun mal. Jeden Tag schieben sie sich etwa 1 mm weiter aus der Haarwurzel. Auf dem Kopf sind Sie wahrscheinlich froh darüber, wenn Sie so langsam aber sicher Ihrem Traum von der langen Mähne näherkommen. Aber wie ist es bei der Körper- und Intimbehaarung? Die meisten Frauen wären gerne komplett haarlos am Körper. Leider ist dies ein illusorischer Wunsch, solange Sie gesund sind. Auch Körperhaare wachsen. Diese Haare werden zwar nicht so lang wie die Kopfbehaarung, denn sonst würden Sie wie ein Neandertaler aussehen. Aber die Haare stören Sie trotzdem, insbesondere dann, wenn sie dunkel und borstig sind. Um gepflegt auszusehen, greifen Sie regelmäßig zum Nassrasierer. Unter den Achseln und an den Beinen ist das Ergebnis meist zufriedenstellend, nur im Schambereich zeigen sich auch direkt nach der Intimrasur immer wieder Stoppeln.

Stoppeln bei der Intimrasur - damit vermeiden Sie sie

  1. Für die Intimrasur sollten Sie keinesfalls billige Einwegrasierer verwenden. Einwegrasierer bergen die Gefahr, dass Sie sich schneiden können, da der sogenannte Scherkopf mit der Klinge starr am Griff angebracht ist und der Rasierer sich deshalb nur schlecht den Körperkonturen anpassen kann.
  2. Besser geeignet für die Intimrasur sind stattdessen Nassrasierer mit Klingen, die Sie auswechseln können, sobald sie nicht mehr richtig scharf sind. Achten Sie bei der Auswahl eines geeigneten Nassrasierers darauf, dass die Klingen nicht allzu groß sind. Eine scharfe Doppelklinge genügt für die Intimrasur.
  3. Benutzen Sie außerdem einen speziellen Rasierschaum für Frauen. Dieser brennt nicht und die Klinge gleitet leichter über die Haut. Bitte vergessen Sie nicht, den Schaum nach der Intimrasur gründlich abzuspülen, um Hautreizungen zu vermeiden.

So wird's gründlich - die richtige Technik

  • Die Schambehaarung wächst innerhalb der Intimzone in unterschiedliche Richtungen. Schonender für die Haut ist es, in die jeweilige Wuchsrichtung zu rasieren. Das Rasieren gegen die Wuchsrichtung jedoch schneidet die Haare direkter über der Haut ab und alle Stoppeln werden entfernt. Leider wird Ihre Haut dabei stark gereizt und Pickelchen können entstehen.
  • Dies gilt insbesondere im Sommer, wenn Schweiß sich in den Hautfalten absetzt und die empfindliche Haut zusätzlich reizt. Sie sollten das Rasieren gegen die Wuchsrichtung also unbedingt zu einem Zeitpunkt ausprobieren, wenn Sie sich weder im Bikini noch nackt zeigen müssen. Verträgt Ihre Haut die Intimrasur gegen die Wuchsrichtung nicht, müssen Sie leider damit leben, dass Stoppeln nach der Nassrasur verbleiben und die Behaarung schneller wieder nachwächst.
  • Bitte versuchen Sie nicht, die Haut direkt nach der Rasur mit alkoholhaltigen Produkten zu desinfizieren. Dies könnte die frisch rasierte Haut zusätzlich reizen.
  • Für schwer zugängliche Stellen bietet sich ein sogenannter Präzisionstrimmer an. Sie bekommen diese Rasierer, die einen sehr kleinen Scherkopf haben, auch als Elektrorasierer. Damit können Sie auch die letzten Stoppeln entfernen.
  • Diese Rasierer eignen sich aber auch für eine Intimfrisur, bei der Sie die Schambehaarung nicht komplett entfernen, sondern einen Teil davon lediglich in eine Form schneiden.
  • Rasieren Sie sich am besten im Stehen, so ist die Haut auch im Intimbereich etwas stärker gestrafft und die Haarentfernung wird einfacher.

Mögliche Alternativen - zwei Vorschläge

  • Doch egal, wie gründlich Sie die Intimrasur vornehmen, die Schamhaare wachsen schnell und die ersten Stoppeln können Sie schon nach wenigen Stunden fühlen und spätestens nach 48 Stunden auch sehen. Das liegt daran, dass Sie beim Rasieren die Haare über der Hautoberfläche abschneiden.
  • Beim Waxing ist das anders. Bei dieser Methode werden die Haare aus der Haarwurzel herausgerissen und die Stoppeln zeigen sich erst später. Diese Methode ist allerdings nur etwas für Sie, wenn Sie genug Mut haben.
  • Auch der Einsatz von Enthaarungscreme lässt die Haare erst später wieder sichtbar werden. Auch für diese Methode brauchen Sie etwas Überwindungskraft, doch in den seltensten Fällen brennt die Chemikalie auf der Haut.
  • Sie müssen allerdings peinlichst genau darauf achten, dass die Creme nicht zu lange auf der Haut verbleibt und sie sehr gut abspülen. Richten Sie sich hier am unteren Limit der maximalen Einwirkzeit, die auf der Verpackung des Produktes angegeben ist.
  • Beim Einsatz der Enthaarungscreme wird es sich kaum vermeiden lassen, dass eine kleine Menge auf den Schleimhäuten auf der Innenseite der Schamlippen landet. Wischen Sie die Creme dort mit einem feuchten Waschlappen ab und fühlen Sie aufmerksam in sich hinein, ob es brennt. Wenn dies der Fall ist, ist die Anwendung der Chemikalie als Alternative zur Intimrasur für Sie leider nicht geeignet.
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