Intim-Piercing - darauf sollten Sie achten

Piercings müssen gepflegt werden. Piercings müssen gepflegt werden.
Piercings sind ein schöner Schmuck, aber sie müssen gepflegt werden, um Infektionen zu vermeiden. Das gilt natürlich auch für ein Intim-Piercing.
Stephanie Berngehrer
28.07.2011 Stephanie Berngehrer
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Sebamed Waschlösung
  • Octenisept-Lösung
  • Braunovidol-Salbe
  • Kamillosan-Lösung

Viele Menschen tragen Piercings. An den unterschiedlichsten Stellen. Auch im Intimbereich. Gerade dort ist es sehr wichtig, das Piercing gut zu pflegen. Vor allem, wenn es gerade frisch gestochen wurde.

Wie Sie ein Intim-Piercing richtig pflegen sollten

  • Im Normalfall heilen die meisten Intim-Piercings bei richtiger Pflege innerhalb von 7-14 Tagen komplett ab.
  • Ganz wichtig dabei ist die Hygiene. Sie sollten täglich duschen und zweimal täglich mit einer antibakteriellen Waschlotion (z.B. von Sebamed) vorsichtig die entstandene Blutkruste oder eventuelle Verklebungen entfernen. Anschließend tragen Sie Braunovidol-Salbe oder Octenisept-Lösung auf das Piercing und die Einstichstelle auf. Bewegen Sie nun das Piercing mehrmals hin und her, um die aufgetragene Lösung im Stichkanal zu verteilen, sodass diese überall wirken kann.
  • Selbstverständlich sollten Sie Ihre Hände gut und gründlich waschen, bevor Sie Ihr Piercing berühren.
  • Auch ein tägliches Sitzbad in Kamillosan-Lösung beschleunigt den Heilungsprozess. Manche Piercer empfehlen Sitzbäder in Eigenurin zur Heilung, da der Urin desinfizierend wirkt.
  • Öffentliche Schwimmbäder, Saunen und Solarium dürfen bis zum vollkommenen Abheilen nicht besucht werden. Auch die Badewanne ist tabu.
  • Auf Sex müssen Sie in der ersten Woche verzichten. Auch übermäßiges "Selbsthandanlegen" sollten Sie unterlassen, um Ihr Intim-Piercing in Ruhe abheilen zu lassen.
  • Frühestens vier Wochen nach dem vollständigen Abheilen des Piercings können Sie den Schmuck wechseln, Dehnungen vornehmen oder ähnliches.
  • Zu eng anliegende Kleidung kann am Piercing reiben und dadurch Schmerzen verursachen. Bei Bedarf also auf weitere Kleidung zurückgreifen.

Bei Beschwerden oder Infektionen suchen Sie bitte Ihr Piercing-Studio auf und fragen dort nach. Man wird Sie sicher gern beraten und Ihnen weiterhelfen.

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