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Internetzugriff überwachen - so schützen Sie Ihre Kinder

Das Internet gehört für Kinder zum Alltag. Es dient nicht nur zur Hausaufgabenrecherche. Genutzt wird es ebenfalls zum Knüpfen sozialer Kontakte und zur Unterhaltung. Mitunter kann es dennoch notwendig werden, den Internetzugriff für Kinder zu überwachen und zu beschränken. Selbst wenn Kinder nicht direkt nach speziellen Inhalten suchen, können sie bei der Eigendynamik des Internets mit unerwünschten Dingen der Bereiche Pornographie, Drogen und Hasspropaganda konfrontiert sein.

Kinder surfen sehr unbefangen im Internet.
Kinder surfen sehr unbefangen im Internet.

Wenn Kinder im Internet unterwegs sind, surfen sie zwar meist in den eigenen vier Wänden. Dennoch drohen zahlreiche Gefahren im Netz. Mit spezieller Software kann man den freien Internetzugriff beschränken und Kinder vor problematischen Seiten schützen.

Freier Internetzugriff - hier lauern zahlreiche Gefahren

Nicht alle Mütter und Väter wissen um die Gefahren für ihre Kinder, die beim Surfen im Internet selbst in den eigenen vier Wänden vorhanden sind.

  • Bevor Sie sich einer Gefahr mit Restriktionen und Überwachen entledigen, können Sie selbst einige Richtlinien für die Online-Sicherheit aufstellen. Zumindest müssen Sie Ihre Kinder auf ihr Internetverhalten ansprechen. Ein kleinwenig Überwachen ist notwendig, wenn Kinder erst am Anfang des Erlernens des Umgangs mit dem Internet stehen.
  • Webseiten sind nicht generell einer Altersbeschränkung unterworfen. Werbung richtet sich in der Mehrzahl an Erwachsene. Außerdem versuchen unbekannte Personen, mit Kindern Kontakt aufzunehmen. Schnell haben Kinder mitunter versehentlich Bestellungen ausgelöst oder Verträge unterschrieben, die Ihnen Kosten und Ärger verursachen.
  • Als Eltern können Sie bei einem Windows-Betriebssystem (ab Windows-Vista) und neueren Mac OS von Apple eine integrierte Kindersicherungsfunktion nutzen. Auch zahlreiche weitere Internet-Dienstanbieter bieten oftmals neben Kindersicherungsfunktionen eine Vielzahl von kommerziellen Softwarefiltern an.

So überwachen Sie Internetaktivitäten Ihrer Kinder 

Allgemein hat sich zur Kontrolle von Internetaktivitäten von Kindern bewährt, spezielle Softwarelösungen zu installieren.

  • Am einfachsten überwachen Sie den Internetzugriff, wenn Sie den Computerplatz des Kindes dorthin verlegen, wo Sie sich auch die meiste Zeit aufhalten. Platzieren Sie den Bildschirm immer in die offene Raummitte. Wenn Kinder im eigenen Kinderzimmer surfen, schauen Sie häufig vorbei.
  • Wenn Sie Ihren Kindern den Internetzugriff auch dann erlauben, wenn Sie nicht zu Hause sind, überwachen Sie deren Rechner mit einem Fernwartungstool oder einer Überwachungssoftware, die Sie via E-Mail über das Surfverhalten Ihres Kindes informiert.
  • Spezielle Werbeblocker bieten das Verhindern von Werbung auf Webseiten an, wobei das Programm gleichzeitig als Kinderschutz dient. Eine Verwaltung von Cookies ist möglich.
  • Andere Software läuft, für den Anwender nicht sichtbar, im Hintergrund. Damit überwachen Sie den Internetzugriff und erhalten eine Auswertung via E-Mail. Die Sicherheitssoftware ist unsichtbar und protokolliert alle Eingaben, Programmstarts, Webseitenaufrufe sowie jene Versuche, den integrierten Selbstschutz zu überwinden. 

Machen Sie sich mit dem Internet ebenso gut vertraut, wie das Ihr Kind kann. Nur wenn Sie über Chats, Antivirusprogramme und Sicherheitssoftware Bescheid wissen, können Sie selbst wirksam Einfluss auf das Internetverhalten Ihres Kindes nehmen.

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