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Internet trotz negativer Schufa beantragen - so geht's

Für die meisten Menschen ist ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellbar. Stundenlanges Surfvergnügen oder Online-Einkaufen möchte man nicht mehr missen. Allerdings stecken nicht wenige auch in der Schuldenfalle. Die Konsequenz ist, dass bei der Schufa ein negativer Eintrag vorliegt. Im schlimmsten Fall wird der DSL-Vertrag gekündigt. Möchte man trotz Negativeintrag Internet beantragen, kann das unter Umständen zu Problemen führen.

Mobiles Surfvergnügen dank Prepaid-Internet
Mobiles Surfvergnügen dank Prepaid-Internet

Im Zeitalter von stark zunehmender Verschuldung der öffentlichen wie privaten Haushalte fragen sich mehr und mehr Menschen, ob und bei wem sie trotz negativer Schufa einen Handyvertrag bekommen oder wenigstens Internet beantragen können. 

Einer Antragstellung für Internet folgt Bonitätsprüfung 

Ein negativer Schufa-Eintrag kann unter Umständen zu einer starken Einschränkung des geschäftlichen Lebens führen. Wer mit seinen Zahlungsverpflichtungen derart in Schwierigkeiten kommt, dass Mahnungen ausgesprochen werden, macht aus seinen normalen Einträgen bei der Schufa Negativeinträge.

  • Unzuverlässigkeit bei Krediten und kreditähnlichen Verträgen hat zur Folge, dass diesbezüglich zukünftige Wünsche abgelehnt werden. Als Ergebnis gibt es keinen Handyvertrag, keinen Ratenkauf oder Kauf auf Rechnung mehr.
  • Mitunter gibt es bei der Beantragung eines Festnetz-Telefonanschlusses und eines DSL-Anschlusses einen ablehnenden Bescheid.
  • Die Internet-Anbieter gehen sehr unterschiedlich mit dem Problem Schulden und Negativeintrag um. Generell möchten sich alle Anbieter vor Zahlungsausfällen schützen. Vor Vertragsabschluss wird daher eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Das Einholen einer Auskunft dauert online nur wenige Sekunden. Die Regeln für seine Entscheidungen (Annahme, Ablehnung) legt jeder Anbieter selbst fest.

DSL trotz negativer Schufa bei Vorauskasse

Auch wenn Sie in der Schuldenfalle sitzen, gibt es Alternativen zum klassischen DSL-Anschluss und Bezahlung mit Rechnung. Lassen Sie sich nicht von der ersten Absage entmutigen. Seien Sie selbst kreativ.

  • Sie können sich an Anbieter wenden, die Ihnen gegen Vorauskasse einen Internetzugang ermöglichen. Sie können einem bestimmten Anbieter auch die Zahlung einer Kaution (drei Monatsraten im Voraus) anbieten.
  • Hier können Sie zwischen Tagesflatrate, Wochen und Monatsflatrate wählen. Die Internet-Geschwindigkeit ähnlich wie beim DSL-Anschluss gibt es allerdings nicht zum gleichen Preis. Sie benötigen als Hardware lediglich einen passenden Surfstick, den Sie beim Provider oder auf dem freien Markt kaufen können.
  • Sehr oft (nicht immer) sind Surfsticks bei unterschiedlichen Internetanbietern einsetzbar. Sie können dann zwischen den jeweiligen Anbietern wechseln. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mit einem Notebook mobil online surfen können.
  • Es gibt auch die Variante Prepaid-DSL, Vertragsdauer zwei Jahre. Hier können Sie mit bis zu 16-MBit surfen, was im Vergleich zu den üblichen Flatrate-Angeboten nicht gerade billig ist. 
  • Sie zahlen eine Anschlussgebühr, Router sowie drei Monate im Voraus. Insgesamt liegen die monatlichen Kosten weit über dem Doppelten einer normalen Internet-Flatrate.

Wenden Sie sich trotz finanzieller Probleme immer zuerst an einen der preisgünstigen Internetanbieter. Es wird immer von Fall zu Fall unterschieden. Verzichten Sie auf die Mobilfunk-Option. Unter keinen Umständen sollten Sie Schulden bei einem alten Anbieter hinterlassen.

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