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Internet Memes - Erklärung

Der Begriff "Internet-Memes" sagt nicht jedem etwas, doch es hatte zweifellos jeder, der das Web nutzt, schon einmal etwas damit zu tun - beispielsweise bei PSYs "Gangnam Style".

Als alle den "Gangnam Style" nachtanzten, war das ein Meme.
Als alle den "Gangnam Style" nachtanzten, war das ein Meme.

Was sind "Memes"?

Memes sind nur recht schwer ins Deutsche zu übersetzen. Auf Englisch wird der Begriff als "unit of cultural information" beschrieben, also als eine einheitliche kulturelle Information. Die deutsche Übersetzung lautet "Mem" oder "Gedankeneinheit" und ist damit auch nicht viel einfacher zu verstehen. Im Endeffekt handelt es sich dabei aber lediglich um ein Phänomen, das viele Menschen erreicht und so für die kulturelle Einheit der Menschen sorgt, denen das Phänomen bekannt ist. Dies lässt sich einfach an ein paar Beispielen erklären.

Bekannte Trends aus dem Internet

  • Ein sehr bekanntes Meme ist beispielsweise PSYs "Gangnam Style". 2012 war es ein Trend, den Tanz nachzuahmen und davon Videos ins Netz zu stellen. Sogar Stary wie Madonna ließen sich zu dem Spaß hinreißen.
  • Auch die allseits beliebten Katzenfotos, die unter dem Label "I can haz Cheezburger" bekannt sind, sind als Meme zu bezeichnen. Dabei geht es um Bilder von süßen Katzen, denen Texte zugeschrieben werden, meist in falscher Rechtschreibung.
  • Generell sind Katzen immer wieder Ausdruck des medialen Massenphänomens. So wurde im Winter 2012/2013 die sogenannte "Grumpy Cat" zum Internetstar, eine Katze, die einfach verdammt schlecht gelaunt aussieht.
  • Ein Klassiker unter den Memes ist das "Rickrolling", bei dem es in war, versteckte Links auf das Video "Never gonna give you up" von Rick Astley zu setzen. Ahnungslose User klickten dann darauf und waren damit "rick roll'd".

Fazit: Ein Internet-Meme ist immer dann gegeben, wenn sich ein meist witziger Beitrag im WWW zum Massentrend entwickelt, den jeder kennt und viele mitmachen.

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