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Interkulturelle Kompetenz - Übungen gelingen so

Interkulturelle Kompetenz ist in der heutigen Gesellschaft sehr wichtig. Glücklicherweise kann man diese Fähigkeit leicht durch Übungen vermitteln.

Es lässt sich leicht üben, die Verschiedenheit von Menschen zu respektieren.
Es lässt sich leicht üben, die Verschiedenheit von Menschen zu respektieren.

Was ist interkulturelle Kompetenz?

  • Interkulturelle Kompetenz ist erst einmal ein sperriger Begriff. Die Bedeutung ist aber ganz einfach.
  • Interkulturell bedeutet zunächst so viel wie "zwischen den Kulturen".
  • Kompetenz ist die Fähigkeit, mit etwas oder jemandem umzugehen.
  • Interkulturelle Kompetenz heißt also, mit Menschen aus anderen Kulturen umgehen zu können.
  • Das ist natürlich wichtig, wenn Sie in einem Haus zusammen mit Menschen aus anderen Kulturen leben.
  • Es kann aber auch in der Arbeit von Bedeutung sein, wenn Sie mit Menschen aus anderen Kulturen als der Ihrigen zusammen arbeiten.
  • Wenn Sie selbst in einem pädagogischen Beruf arbeiten, kann es aber auch wichtig sein, dass Sie interkulturelle Kompetenz vermitteln können.
  • Dafür gibt es zahlreiche Übungen, die Sie zum Beispiel mit Ihren Schülern, aber auch mit Arbeitskollegen oder Nachbarn praktizieren können. 

Beispiele für Übungen

  • Die Übungen müssen sich vor allem darum drehen, den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern.
  • Sie müssen also versuchen, Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander ins Gespräch zu bringen.
  • So können Sie beispielsweise Ihre Mitspieler kulturell verschiedene Paare bilden lassen und dann Kärtchen mit Worten verteilen.
  • Beide Partner erhalten ein paar dieser Kärtchen und sollen einander dann erklären, was sie damit assoziieren.
  • Dann werden die Kärtchen vor der ganzen Gruppe vom jeweils anderen erklärt. Wer möglichst viel aus seiner Kleingruppe richtig wiedergibt, hat gewonnen.
  • Genau so wichtig ist es aber auch, andere Kulturen zu respektieren. Es gibt verschiedene Bereiche, in denen es öfter zu Konflikten kommt, beispielsweise Religion und Essen.
  • Sie können diese Problematik durch ein Spiel verdeutlichen, indem Sie die Mitspieler einfach die Rollen tauschen lassen.
  • So soll beispielsweise ein Nicht-Muslim einen Muslim darstellen, der sein Gebet sprechen möchte und aus eigentlich nichtigen Gründen daran gehindert wird.
  • Danach sollten Sie die Teilnehmer in der Gruppe über ihre Empfindungen diskutieren lassen.

Sie sehen: Übungen zum Thema interkulturelle Kompetenz sind ganz einfach durchzuführen und Sie brauchen noch nicht einmal Hilsmittel dafür.

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