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Interdisziplinär - die Bedeutung einfach erklärt

Manchmal ist es wichtig, in einem Team verschiedene Denkweisen zu diskutieren. Meist kommen Menschen aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen und arbeiten interdisziplinär. Welche Bedeutung hat diese fachübergreifende Arbeitsweise?

Im Team können manchmal Lösungen besser gefunden werden.
Im Team können manchmal Lösungen besser gefunden werden.

Was interdisziplinär bedeutet

Es ist nicht nur für Wissenschaftler wichtig, diverse Denkweisen und Ansätze verschiedener Fachrichtungen zu nutzen.

  • Einzelne Methoden verschieden denkender Menschen können in einem Unternehmen wichtig für eine Entscheidung und eine Klärung sein.
  • Die Bedeutung ist ganz einfach zu erklären: Fächerübergreifende Arbeitsweisen nennt man interdisziplinär.
  • Um es zu verdeutlichen: Das Gegenteil ist die Engstirnigkeit oder die Betriebsblindheit. Arbeitet man schon sehr lange in einem Unternehmen, kann sich eine sogenannte Betriebsblindheit einstellen.
  • Kommen mehrere Menschen aus diversen Fachrichtungen zusammen, kann schneller eine Lösung gefunden oder eine Methode ins Leben gerufen werden, die einen guten Austausch zwischen diversen Fachrichtungen erforderlich macht.
  • Diverse Teilaspekte werden so zusammengeführt und es wird verhindert, dass die Fachgrenzen verwischen. Jede Fachrichtung ist klar abgegrenzt. Dies trägt zu verschiedenen Kompetenzen bei.

Die Bedeutung ist die Nutzung von diversen Methoden aus verschiedenen Fachrichtungen.

Die Bedeutung der Disziplin in der Medizin

Meist wird in der Wissenschaft interdisziplinär gearbeitet, weil es dort mehrere Disziplinen gibt.

  • Interdisziplinäres Arbeiten besonders in der Medizin erfordert in der Regel mehre ärztliche Fachrichtungen.
  • Ist ein Patient komplex erkrankt, ist es wichtig, auch verschiedene Therapiemöglichkeiten durchzusprechen.
  • Beispiel: Ein Patient ist an einem Tumor erkrankt. Nun soll eine Tumortherapie begonnen werden. So setzen sich, je nach Erkrankung und Bedeutung der Krankheit, beispielsweise ein Arzt der inneren Medizin, der Chirurgie und ein Röntgenfacharzt zusammen. Experten nennen dies Fallkonferenz.
  • In der Regel ist auch ein Psychologe bei dem Zusammentreffen dabei.
  • Dazu gehört auch die Grundlagenforschung: Biophysik und Biochemie.

Das heißt, dass zum Beispiel der Arzt für innere Medizin mit einem Röntgenfacharzt kooperiert sowie auch mit Physikern, um neue Geräte zu entwickeln. Dafür werden neue Methoden mit ins Boot genommen.

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