Natürlich ist es viel leichter, eine gerade Treppe zu bauen, als eine gewendelte oder eine Spindeltreppe, in jedem Fall muss die Konstruktion aber stabil sein und sich gut laufen lassen.

Planung für eine gerade Innentreppe

  • Eine gerade Innentreppe braucht mehr Raum als eine gewendelte Treppe und die Deckenöffnung muss vergleichsweise groß sein. Dafür lassen sich solcherart Treppen von allen Familienmitgliedern am sichersten begehen.
  • Gerade Treppen werden meist eher schnörkellos gestaltet. Die Stufen verlaufen alle parallel mit dem gleichen Abstand. Auch wer nicht mehr gut sehen kann, findet sich auf einer solchen Treppe gut zurecht, zumal am Treppengeländer auch nicht umgefasst werden muss.
  • In der DIN 18065 sind die Maße für Treppen in Wohnhäusern festgelegt. Wer sich an diese Norm hält, baut eine sichere und bequeme Treppe.
  • Ausgehend von einem durchschnittlichen Spazierschritt hat eine normale Treppe eine Stufenhöhe von ca. 18 Zentimetern und einen Auftritt von ungefähr 27 Zentimetern. Um ein Geschoss nach oben zu steigen, benötigt man somit ungefähr 15 Stufen.
  • Der Höhenunterschied zwischen den einzelnen Stufen muss auf der gesamten Treppe gleich sein, sonst stolpern Besucher und nur die Familienmitglieder können sicher laufen.
  • Auch die Laufbreite ist wichtig, da eine Treppe hin und wieder auch dazu dient, sperrige Gegenstände zu transportieren. Deshalb sollte die Treppenbreite bei wenigstens 80 Zentimetern liegen.
  • Wer im eigenen Haus Platz sparen will, entscheidet sich trotzdem eher für eine halb- oder zweiviertelgewendelte Innentreppe.

Das Treppengeländer dient der Sicherheit und sollte dementsprechend stabil sein. Man muss sich am Treppengeländer, auch mit einem höheren Gewicht oder im Fallen, stützen und abfangen können.