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Innenmeniskus angerissen - was tun?

Ist der Innenmeniskus angerissen, schmerzt das so sehr, dass oft ein Arztbesuch unumgänglich ist. Was können Sie aber zur sofortigen Linderung tun?

Manche Berufe fördern einen Meniskuseinriss.
Manche Berufe fördern einen Meniskuseinriss.

Was Sie benötigen:

  • 1 Eispack
  • 1 Geschirrtuch
  • Arnika Globuli (optional aus der Apotheke)

Manchen tut es weniger weh und manche können nicht mehr laufen, wenn sie sich einen Innenmeniskus eingerissen haben. Natürlich muss solch ein Meniskuseinriss meist operativ behandelt werden. Dies geschieht heute oft mit nur ganz kurzem Krankenhausaufenthalt.

Den Schmerz im Innenmeniskus sofort lindern

  • Wenn Ihr Innenmeniskus akut gerissen ist, schwillt meist schnell das betroffene Knie an. 
  • Eine Kühlung hilft jetzt meistens am besten. Kühlen Sie also im Akutfall das betroffene Knie schnell herunter, das verhindert oft eine größere Schwellung.
  • Nehmen Sie dazu einen Eispack aus dem Gefrierschrank und umwickeln Sie ihn mit einem Geschirrtuch.
  • Legen Sie sich aufs Sofa und packen Sie den Eispack für ca. 20 Minuten auf das schmerzhafte Knie.
  • Vermeiden Sie häufiges Herumlaufen mit dem eingerissenen Meniskus.
  • Auch Arnika Globuli aus der Apotheke verhindern ein größeres Anschwellen.
  • Suchen Sie sobald als möglich einen Arzt auf, der dann weitere Maßnahmen einleiten wird. Meist wird dann als Erstes eine Röntgenaufnahme von dem betroffenen Knie angefertigt.

Wieso entstehen solche Einrisse im Knie?

  • Zwischen den Oberschenkel- und Schienbeinknochen befinden sich zwei Knorpelscheiben, die Menisken.
  • Sie haben die Aufgabe, Stöße beim Gehen abzufedern. Ist eine der beiden Knorpelscheiben verletzt, entsteht ein Meniskusriss.
  • Beide Meniskusscheiben sind in der Mitte durch das Kreuzband getrennt. Der Außenmeniskus ist etwas größer als der Innenmeniskus.
  • Bekommen Sie einen Innenmeniskusriss, so kann es sein, dass zugleich auch eines der Kreuzbänder betroffen ist.
  • Ein großer Teil der Meniskusläsionen entsteht durch altersbedingte Abnutzung im Laufe des Lebens. Betroffen sind häufig "bodenbedingte Berufe", wie Fliesenleger, Gärtner oder Bergleute. Aber auch Fußballer haben oft einen Meniskusschaden, der durch plötzliche Dreh- und Stoppbewegungen hervorgerufen wird.
  • Ein weiterer Großteil der Meniskusschäden tritt durch Überstreckungen oder zu tiefe Beugungen auf, also durch indirekte Gewalteinwirkung.
  • Nach Knochenbrüchen am Bein können ebenfalls Meniskusschäden auftreten.
  • Auch Fehlformen der Menisken rufen Läsionen hervor. So kann es durchaus sein, dass ein Meniskusschaden genetisch bedingt ist. Auch vermehrte Kalkablagerungen und die Bildung von Zysten im Knie sind für Außen- und Innenmeniskuseinrisse oft verantwortlich.

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