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Innenarchitektur - Gehalt und Berufsbild

Die in der Innenarchitektur entstehenden Arbeiten werden in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens gebraucht. Ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, eine unerschöpfliche Kreativität und ein großes Einfühlungsvermögen sind in diesem Beruf von enormer Wichtigkeit, um die unterschiedlichsten Kundenwünsche umsetzen zu können. Verschaffen Sie sich einen kleinen Einblick in die Arbeit mit den vielen Anforderungen und informieren Sie sich über das Gehalt eines Innenarchitekten.

Kreativität und technisches Geschick sind im Beruf des Innenarchitekten wichtig.
Kreativität und technisches Geschick sind im Beruf des Innenarchitekten wichtig.

Innenarchitektur - kreativer Beruf mit Abwechslung

  • Der Weg zur Berufsbezeichnung Innenarchitektur führt meist über ein sechs- bis achtsemestriges Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Hier erhalten Studenten Einblicke in Bereiche wie Materialkunde, architektonische Geschichte oder in unterschiedliche Arten der Bautechnik.
  • In Deutschland bedarf es nach dem Studium einer dreijährige Berufserfahrung und einer Mitgliedschaft in der Architektenkammer, um den Titel der Innenarchitektur tragen zu dürfen. Der Grund hierfür ist, dass die Berufsbezeichnung unter Schutz steht.
  • Der Beruf des Innenarchitekten gehört der Architekturbranche an und fordert, neben einem gestalterischen Geschick, auch eine Gabe von zeichnerischer, funktionaler und technischer Raffinesse. Das Gestalten von Innenräumen und das Entwerfen von neuen Mobiliaren für Privathäuser, Bürokomplexe oder öffentliche Gebäude wie Restaurants, Arztpraxen oder Flughäfen ist dabei ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Arbeitsfeld.
  • Zudem sollten Leute in der Innenarchitektur keine Scheu vor Kundengesprächen haben. Gute Beratungsgespräche sind das A und O, um den Weg zur Umsetzung erfolgreich beschreiten zu können.

Gehalt - wie viel verdient ein Innenarchitekt?

  • Das Gehalt in der Innenarchitektur kann sich von Stadt zu Stadt sehr stark unterscheiden. Das Mindestgehalt liegt bei monatlichen 1500 € und reicht bis ca. 3600 €. Diese starke Differenz lässt sich durch den Einfluss verschiedener Faktoren erklären.
  • Die Berufserfahrung ist ein entscheidendes Kriterium bei der Einkommenshöhe. Ein Branchenneuling wird wohl kaum mehr verdienen als ein erfahrender Innenarchitekt mit Durchblick, einem gewissen Know-how und nötiger Arbeitsroutine.
  • Der Verdienst hängt auch von der Art der Anstellung ab. Selbstständige und talentierte Innenarchitekten können bei großen Aufträgen hohe Einkommenserträge verbuchen. Fehlende Aufträge sind wiederum eine große Gefahr bei Freiberuflern und können zur Geschäftsaufgabe führen.
  • Eine feste Anstellung bietet eine weitere Möglichkeit der Beschäftigung in der Innenarchitektur. Dies kann in Ingenieurbüros, bei Raumausstattern, beim Fernsehen in der Ausstattung oder in der Möbelherstellung von Einrichtungshäusern sein.
  • Zusammenfassend ist das Gehalt also abhängig vom Beschäftigungsort, dem Alter bzw. den gesammelten Erfahrungen, dem Anstellungsverhältnis, den Auftragsgrößen und nicht zuletzt dem Talent des Innenarchitekten.  
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