Inhaltsstoffe testen - so testen Sie welche Kosmetika Ihre Haut nicht verträgt

Kosmetika, die die Schönheit einer Frau betonen sollen, können oftmals auch das Gegenteil bewirken. Kosmetika, die die Schönheit einer Frau betonen sollen, können oftmals auch das Gegenteil bewirken.
Viele Menschen leiden unter Allergien - die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Besonders die Inhalts- und Duftstoffe, die in Kosmetikprodukten, wie Make-up, Lidschatten, Wimperntusche aber auch Haarfarben und diverse Cremes/Lotionen verwendet werden, lösen häufig Allergien aus. Wer dekorative Kosmetikprodukte verwendet, sollte, wenn er unsicher im Bezug auf die Verträglichkeit der Inhaltsstoffe ist, das Produkt erst einmal testen.
Gudrun Hutzler
24.08.2010 Gudrun Hutzler
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • das zu testende Kosmetikprodukt
  • Heftpflaster
  • Schere
  • Wattestäbchen oder kleine Spatel
  • Stift
  • 1 Blatt Papier (wenn Sie mehrer Produkte testen)

Verträglichkeit von kosmetischen Inhaltsstoffen testen

  1. Bereiten Sie ein Heftpflaster vor, ziehen Sie die Schutzfolie ab und legen Sie das Pflaster mit der Zellstoff/Klebeseite nach oben. Wenn Sie mehrere Produkte testen, bereiten Sie entsprechend mehrere Pflasterstreifen vor und nummerieren Sie diese.
  2. Geben Sie mittels Wattestäbchen oder Spatel eine kleine Probe des Produkts auf die Zellstoffseite des Pflasters. Bei mehreren Testprodukten müssen die Nummern auf den Pflastern mit Ihren schriftlichen Notizen unbedingt 100%ig übereinstimmen.
  3. Nun kleben Sie die, mit dem Kosmetikum präparierten Pflasterstreifen entweder auf den Rücken (ideal bei mehreren Tests) oder auf den Unterarm.
  4. Die Pflaster verbleiben nun 48 Stunden auf der Haut, vermeiden Sie unnötiges Schwitzen - die Pflaster dürfen nicht nass werden!
  5. Nach zwei Tagen entfernen Sie die Testpflaster. Wenn nun an der Teststelle eine Rötung erscheint, reagieren Sie auf einen der Inhaltstoffe des Produkts allergisch. Notieren Sie sorgfältig die Inhaltsstoffe des Produkts, auf das Sie reagiert haben.
  6. Am sichersten ist es, wenn Sie dieses Produkt künftig meiden. Wenn Sie wissen möchten, auf welchen speziellen Stoff aus dem entsprechenden Produkt Sie reagieren, sollten Sie sich an einen Dermatologen wenden. Dieser wird bei Ihnen einen sogenannten “Epikutantest”, auch “Patch-Test“ genannt machen, d.h., er testet die einzelnen Substanzen des Produktes jeweils separat.
  7. Das sollten Sie noch wissen: fast keine der 6000 in der Kosmetikherstellung verwendeten Substanzen ist wirklich umfassend geprüft, speziell die kosmetischen Duftstoffe sind häufig Auslöser von Allergien. Auch sogenannte “hypoallergene” Kosmetika, die keine Stoffe mit einem bekannten auslösenden Allergen enthalten, können bei bestimmten Hauttypen unerwünschte Reaktionen hervorrufen.
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