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Infrarotheizungen verwenden - worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten

Infrarotheizungen scheinen heute ein echter Trend zu sein. Überall hört und liest man davon. Doch was macht diese Heizungen eigentlich so attraktiv und worauf sollte man achten?

Alte Heizmodelle waren gestern.
Alte Heizmodelle waren gestern.

Vorteile von Infrarotheizungen 

Wussten Sie schon, dass Infrarotheizungen im Prinzip wie die Sonne funktionieren? Die Wärmeenergie entstammt aus dem Infrarotteil ihres Kerns. Es handelt sich dabei um elektromagnetische Wellen.

  • Aber sorgen Sie sich nicht: Die Strahlung nichts mit UV-Strahlung zu tun! Die Wellen liegen eher im roten Bereich der sichtbaren Strahlung.
  • Der wohl größte Vorteil, den Infrarotheizungen für Sie bringen ist wohl der, dass sie Gegenstände erwärmen, ohne dabei die Umgebungsluft zu erhitzen. Das spart Ihre Energie.
  • Infrarotstrahlen werden auch als heilende Strahlung eingesetzt, da die Wärme auch vom menschlichen Geweben und Organen aufgenommen wird. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe.
  • Eine Infrarotheizung ist für Sie auch attraktiv, wenn Sie eine preiswerte Form des Heizens suchen. Denn Infrarotheizungen können bis zu 30 bis 50 Prozent Kosten gegenüber anderen Heizsystemen wie etwa Gas oder Öl sparen.
  • Für die Infrarotheizung benötigen Sie keine aufwendige Installation benötigt. Sie müssen das Gerät einfach an die Wand hängen und in die Steckdose stecken.
  • Die Infrarot-Strahlungswärme verursacht bei Ihnen kein so trockenes Raumklima wie zum Beispiel herkömmliche Heizungsluft. Ein weiterer Vorteil.
  • Eine umfangreiche Studie zum Thema können Sie von der TU Kaiserslautern nachlesen.

Anschaffung einer Heizung mit Infrarotstrahlen

  • Für eine Infrarotheizung benötigen Sie je nach Größe um die 100 - 1000 Watt.
  • Es sind meist Einzelheizungen. Es gibt Gas-Infrarotheizungen, welche meist mit Brenngas, wie Flüssiggas oder Erdgas betrieben werden. Und es gibt elektrische Infrarotheizungen wie Hell-und Dunkelstrahler. Diese Heizungen werden mit Strom betrieben.
  • Namhafte Hersteller sind beispielsweise Kübler, Thermowell, Redwell, allvita oder Vitalheizung. Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf das Prüfsiegel des Deutschen TÜVs achten.
  • Entscheidend ist die Messung der IR-Entwicklung bei welcher Leistungsaufnahme. Hier gibt es große Unterschiede. Mit geringer elektrischer Leistung eine große Wärmeleistung zu erzeugen, zahlt sich schließlich für Sie aus. Hierfür wird die sogenannte Aufwandszahl "ep" als Maß genommen. Achten Sie auch auf den Primärenergieverbrauch. Eine Studie hierzu gibt es von Redwell. 
  • Meist werden heute Flach- und Wandheizungen angeboten. Es gibt zudem die Spiegelheizung bzw. Badezimmerheizung, welche direkt im Spiegel integriert wird und auch Deckenheizungen als IR-Modelle.
  • Achten Sie zudem auch auf Sicherheitssensoren, welche vor einer Überhitzung schützen. Die Infrarot Heizpaneele sollten TÜV-geprüft sein. 

Infrarotheizungen gibt es mittlerweile sehr viele. Sie unterscheiden sich aber deutlich in Qualität und Leistung. Wichtig ist, dass Sie auf das TÜV-Prüfsiegel achten und den Verbrauch im Auge zu behalten. Hier entscheidet sich, ob die IR-Heizung wirklich günstiger ist als ein herkömmliches Heizmodell.

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