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In seiner frühen Kindheit ein Garten - Kapitelzusammenfassung

"In seiner frühen Kindheit ein Garten" ist ein sehr ernstes und eher depressives Buch über den RAF-Terroristen Wolfgang Grams. Wenn Sie sich fragen, worum es genauer geht, hilft Ihnen eine Kapitelzusammenfassung.

"In seiner frühen Kindheit ein Garten" behandelt die Aufklärung des Todes eines Terroristen.
"In seiner frühen Kindheit ein Garten" behandelt die Aufklärung des Todes eines Terroristen.

"In seiner frühen Kindheit ein Garten" - ein Todesfall als Roman aufgearbeitet

Wolfgang Grams war ein Mitglied der RAF, also der Roten Armee Fraktion, das 1993 bei einem Schusswechsel mit einer GSG-9-Spezialeinheit zu Tode kam. Sein Tod ging häufig durch die Medien, da es einen Rechtsstreit zwischen seinen Eltern und der Polizei gab. Denn sie vermuteten, dass die Polizei hin absichtlich getötet habe, während er sich in der offiziellen Version selbst einen Kopfschuss beibrachte. Um die Verzweiflung der Eltern geht es auch in "In seiner frühen Kindheit ein Garten", wie Sie anhand der Kapitelzusammenfassung sehen werden.

Kapitelzusammenfassung des Buches

  • Die Handlung des Romans setzt fünf Jahre nach dem Tod des mutmaßlichen Terroristen ein, der im Buch Oliver Zurek heißt. Es geht zunächst um seine Eltern, die sich zuletzt zu Hause verschanzen. Nun nehmen sie langsam ihren Alltag wieder auf, der Vater Richard geht gar in die Kneipe. Zudem geht es um einen Schaden am Haus, der behoben werden muss. Man lernt also zunächst die Familie Zurek kennen, auch Olivers Schwester Christin, die von Oliver zu den Befürwortern des Systems und somit zu seinen Feinden gezählt worden war. Auf diese Weise werden die ersten drei Kapitel abgehandelt.
  • Vom vierten bis zum elften Kapitel geht es dann um die Geschehnisse gleich nach Olivers Tod - man erfährt praktisch, wie es erst zum Rückzug und zur Verbitterung der Eltern kam. Es wird aufgedeckt, dass Oliver ein Terrorist war, der vor einiger Zeit in den Untergrund ging. Da er von der Polizei observiert wurde, wurden er und seine Freundin Katharina an einem Bahnhof aufgegriffen. Während sie sich verhaften ließ, leistete er Gegenwehr, es kam zu einem Schusswechsel. Offiziell wird sein Tod als Selbstmord gehandelt, doch Vater Richard hat Zweifel, klagt und beschwert sich auch bei der Bundesregierung. Hierbei muss er einen Rückschlag nach dem anderen verkraften.
  • Kapitel 12 sticht dann aus der Handlung heraus, denn nur hier spielt Oliver tatsächlich mit. Es geht um die Zeit, bevor er starb, und um seine Beziehung mit Katharina, aber auch um die politischen Ansichten der beiden.
  • In dreizehnten bis zum zwanzigsten Kapitel geht es dann wieder darum, wie die Zureks nach Olivers Tod selbst in Bedrängnis geraten. Niemand nimmt ihre Beschwerden ernst und so wird Richard dem Staat gegenüber selbst immer kritischer. Schließlich fühlen sie sich gar verfolgt. Ein Urlaub auf Amrum soll den Rummel um sie beenden, was auch gelingt - in der Presse gerät der Fall langsam in Vergessenheit.
  • Die letzten Kapitel spielen wieder mehrere Jahre nach dem Tod Olivers. Es findet endlich ein Prozess statt, bei dem allerdings herauskommt, dass weder der Selbstmord noch der Mord an Oliver durch die Polizei bestätigt werden kann. Im finalen Kapitel hält der ehemalige Lehrer Richard eine Rede vor Schülern und erklärt, dass er seinen Amtseid widerrufen möchte, da er dem System nicht angehören will. So erfährt der Vater des Terroristen in "In seiner frühen Kindheit ein Garten" selbst eine späte Radikalisierung - hiermit endet das Buch und auch die Kapitelzusammenfassung.
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