- 15.12.2011 Sabine Voiges
Falsche Ansätze für die Zeit der Pension
Viele Pensionäre und Rentner scheiden mit gemischten Gefühlen aus dem Berufsleben.
- Sätze wie "Dann brauche ich mir ja keinen neuen Anzug mehr zu kaufen" oder "Der moderne Kram muss mich ja nicht mehr interessieren" sollten Sie aus Ihrem Wortschatz streichen.
- "Igeln" Sie sich nicht ein. In Pension gehen bedeutet nicht, die Kontakte zu Arbeitskollegen und Freunden aufzugeben. Ganz im Gegenteil, knüpfen Sie neue Kontakte, die Sie bereichern.
- Leben Sie nicht in den Tag hinein. Ein kleiner Pensionsurlaub ist erlaubt, aber achten Sie darauf, Ihren Tag regelmäßig zu beginnen und auch ebenso zu beenden.
- Achten Sie auf sich. Es ist nicht egal, ob Sie sich rasieren oder zurechtmachen. Es ist nicht gleichgültig, wie Sie aussehen. Ein gutes Körpergefühl vermittelt auch bessere Laune und mehr Lust, etwas zu unternehmen.
Gute Vorbereitung auf die Pension
- Bereits vor der Pensionierung sollten Sie sich zum Beispiel einmal folgende Fragen stellen: Was kann ich? Was möchte ich? Wie halte ich mich körperlich und geistig fit?
- Finden Sie heraus, was Sie tun möchten. Machen Sie sich ruhig in einer ruhigen Stunde Gedanken darüber, welche Wünsche - aufgrund des Berufslebens - offengeblieben sind.
- Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Vorstellungen und Pläne. Auch für ihn/sie bedeutet Ihr Übergang in die neue Lebensphase eine große Veränderung im Alltag.
- Verfallen Sie nicht in "blinden Aktionismus" - die Gefahr, dass Sie in ein emotionales Loch fallen, wenn Ihre "Liste" abgearbeitet ist, ist groß.
Am Lebensende kann nichts mehr korrigiert werden. Aber die Zeit nach der Pensionierung bietet oft noch einmal die Chance, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und sich noch einmal neu zu entscheiden.