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In Englisch die Aussprache trainieren - so geht's

Englisch ist die am weitesten verbreitete Sprach der Welt. Wer Englisch spricht, kann sich in fast jedem Land zurechtfinden und interessante Gespräche mit Menschen aus anderen Kulturen führen. Doch regelmäßiges Lernen von Vokabeln genügt nicht. Auch an Ihrer Aussprache sollten Sie arbeiten.

Zwischen Vokabeln und Grammatik: So verbessern Sie Ihre englische Aussprache.
Zwischen Vokabeln und Grammatik: So verbessern Sie Ihre englische Aussprache.

Was Sie benötigen:

  • Lern-CD
  • englische Hörbücher
  • englischer Stammtisch
  • Sprach-Tandem

Trainieren Sie Ihre Aussprache - Ideen zum Englischlernen

  • Zunächst einmal sollten Sie die englische Sprache so oft wie möglich hören, denn so prägen sich Sprachmelodie und Besonderheiten bei der Aussprache besonders gut ein. Also: Nutzen Sie Radio-, Fernseh- und Podcastsendungen, um möglichst viele englische "Sprachmuster" in sich aufzusaugen.
  • Lernen Sie beim Vokabelüben die richtige Aussprache einfach gleich mit. Dann werden Sie auch mit den folgenden Besonderheiten kaum Schwierigkeiten bekommen.
  • Allein fällt das Trainieren der richtigen Aussprache sehr schwer. Dennoch können Sie erste Schritte auch ganz bequem von zu Hause aus üben. Viele Verlage bieten Lern-CDs an. Oft ist dort auch ein Sprachprogramm integriert. Sie sprechen Worte und Sätze in ein Mikrofon an Ihrem Computer und die Software korrigiert und verbessert Sie.
  • Auch englische Hörbücher können Ihre Aussprache verbessern. Wenn Sie im Auto sitzen oder Hausarbeit erledigen, hören Sie sich einfach ganz nebenbei tolle englische Geschichten an. In vielen Büchereien können Sie diese gegen einen kleinen Jahresbeitrag sehr günstig ausleihen.
  • Ihnen ist es zu langweilig, ganz allein Englisch zu lernen? Ein Kurs ist Ihnen aber zu kostspielig? In fast jeder Stadt finden regelmäßig englische Stammtische statt. Dort treffen Sie auf Muttersprachler und andere Lernwillige. Hier können Sie in gemütlicher Atmosphäre Ihre Aussprache verbessern und lernen sicher noch spannende Dinge über die fremde Kultur.
  • Ein Sprach-Tandem ist die wohl beste Möglichkeit, die englische Aussprache zu verbessern. Hier finden Sie englische Muttersprachler, die Deutsch lernen möchten. Sicher gibt es auch jemanden in Ihrer Nähe. Wenn Sie sich einmal pro Woche treffen, sprechen Sie zum Beispiel eine halbe Stunde deutsch und in der nächsten halben Stunde englisch. So verbessern Sie ganz natürlich Ihre Aussprache und finden vielleicht sogar neue Freunde.

Englisch - die richtige Aussprache

  • Buchstabieren: Bei der Aussprache des englischen Buchstaben "Z" ist zwischen britischem (hier spricht man "Sed") und amerikanischem ("Sie") Englisch zu unterscheiden. Dabei wird ein "Z" immer so ausgesprochen, als sei es ein weiches "S".
  • Das englische "W" sprechen Sie einfach wie ein deutsches "U" - schon wird die Aussprache englisch-weich. Dasselbe erreichen Sie, wenn Sie gedanklich den Buchstaben "V" durch ein "W" ersetzen: Es heißt also "Uenn uill Uerena wisit Weniss?" - "When will Verena visit Venice?"
  • Steht ein "S" am Anfang eines Wortes, wird es scharf, in der Mitte oder am Ende des Wortes eher weich ausgesprochen ("ßan" - "Sun"; aber: "ßans" - Suns").
  • Die meisten Menschen, die Englisch lernen, bekommen Angst vorm englischen "Tie-Aitsch" (th) eingetrichtert, die schon fast an Ehrfurcht grenzt. Dabei ist die richtige Aussprache gar nicht schwer: Führen Sie Ihre Zungenspitze an die Innenseite der oberen Vorderzähne. Mit ein bisschen Übung wird daraus ein passables "th". Und das brauchen Sie auch, denn im Englischen gibt es nur einen bestimmten Artikel. "Der, die, das"  heißt auf Englisch nämlich schlicht "the". Dabei ist auf eine Besonderheit zu achten: Steht nach dem "the" ein Wort mit einem Vokal am Anfang, wird es nicht wie sonst "the" ausgesprochen. Gesprochen wird dann vielmehr ein "thie", also mit einem stimmhaften "i" am Ende.

Natürlich ist es wichtig, dass Sie die englische Grammatik beherrschen und regelmäßig Vokabeln lernen, um Ihren Wortschatz zu erweitern. Doch damit Sie auch von Muttersprachlern verstanden werden, sollten Sie ebenso an Ihrer Aussprache arbeiten.

Weitere Autorin: Sabrina Jevsovar

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