Im Eiswasser schwimmen: Überwindung oder Gefahr?

  • Eine Herausforderung, die eine lange und gezielte Vorbereitung voraussetzt. Dabei ist das mentale Training besonders wichtig. Seien Sie vorsichtig! Sie können als Untrainierter schnell ihr Leben auf's Spiel setzen. 
  • Einen lesenswerten Artikel über den Extremsportler Lewis Pugh finden Sie unter http://www.spiegel.de/wissenschaft. Er ist fast zwei Kilometer durch Eiswasser der Antarktis geschwommen und hat sein Experiment überlebt.

So bereiten Sie sich auf Eiswasser vor

  • Der Mensch hat normalerweise eine Körpertemperatur von etwa 36°C und würde im Eiswasser schnell auskühlen. Aber wie hat L. Pugh die Unterkühlung vermieden?
  • Ihr Körper muss sich an die Kälte gewöhnen und "mental" auf die Kälte eingestellt sein. 
    Zur Vorbereitung sollten Sie regelmäßig kurz eiskalt duschen oder "baden" zur Gewöhnung. So können Sie nach einiger Zeit die Kälte-Reaktionen Ihres Körpers kontrollieren.
  • Mentaltraining ist ein wesentlicher Teil: Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie in Eiswasser schwimmen. Mentales Training durch Yoga oder Pilates und regelmäßige Entspannung hat dabei eine unterstützende Wirkung. Dabei stellen Sie sich und Ihren Körper auf die Kälte und bevorstehende Herausforderung ein.
  • Gehen Sie mental die einzelnen Schritte vom Start bis zum Ziel durch... mentales Training lässt Sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Grenzen überschreiten. Pugh hat so in 30 Minuten eine Meile zurückgelegt und damit einen Weltrekord auf der Höhe des 65. südlichen Breitengrades aufgestellt. 
  • Setzen Sie sich kleine Ziele, denn im Normalfall können Menschen nur wenige Minuten im Eiswasser überleben. Es ist sehr wichtig, dass Sie gesund und sportlich durchtrainiert sind. Bei einem untrainierten Menschen würden sich die Lunge als lebenswichtiges Organ innerhalb der ersten Sekunden zusammenziehen und diese würden hyperventilieren. Durch einen erhöhten Herzschlag und Blutdruck könnten Sie nicht schnell und kräftig schwimmen.
    Achten Sie also auf eine lange und gezielte Trainingsphase!
  • Gewöhnen Sie sich langsam an die Kälte: Laut Wissenschaft kann dies jeder mit kurzen Tauchbädern schaffen. Auch das Zittern können Sie sich abgewöhnen und so effizienter Energie einsetzen.
  • Laut Pugh hat mentales Training eine große Wirkung: Allein durch die Vorstellung von Wärme könnte er eine physische Reaktionen auslösen.