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Immer müde und antriebslos - so sammeln Sie wieder Energie

Viele Menschen fühlen sich immer müde und antriebslos. Als Betroffener unterschätzt man manchmal, wie viele kurze Zeit oder über eine längere Lebensspanne damit zu kämpfen haben. So sammeln Sie wieder Energie.

Versuchen Sie, in Ihren Alltag kleine Inseln bewussten Genusses einzubauen.
Versuchen Sie, in Ihren Alltag kleine Inseln bewussten Genusses einzubauen.

Stets müde: Antriebslosigkeit medizinisch und psychologisch abklären lassen

  • Jede längere Phase der Müdigkeit und Antriebslosigkeit sollten Sie medizinisch abklären lassen. Dies geschieht üblicherweise zuerst mit einem Bluttest.
  • Bei längeren Phasen der Traurigkeit und Niedergedrücktheit müssen Sie sich Hilfe holen. Zuerst vielleicht über die Telefonseelsorge oder Ihren Hausarzt, der Ihnen einen guten und für Sie geeigneten Psychotherapeuten empfehlen kann.

Immer träge und antriebslos - das können Sie selbst tun

  • Sie beginnen grundsätzlich mit kleinen Veränderungen, die in Ihren Alltag passen. Sie beginnen mit Veränderungen, die zu Ihrem Lebensstil passen. Die Veränderungen, die Sie beschließen, sollten Sie etwas länger ausprobieren, etwa einen Monat. Erst dann können Sie entscheiden, ob sich etwas bewährt oder nicht.
  • Passivkonsum fördert es, immer müde zu sein. Sie versuchen Ihren „Passivkonsum“ an Fernsehen, Video, Internet etc. etwas herunterzufahren. Das tun Sie einmal durch bewusstes Genießen. Statt vier Stunden pro Tag vor dem Fernseher abzuhängen, suchen Sie sich einen Film, eine Sendung aus, die Sie bewusst genießen. Statt ständig Radio zu hören, gönnen Sie sich eine Stunde, in der Sie das Radio bewusst ein- und dann auch wieder abschalten. Statt zwei Stunden zu surfen, stellen Sie sich den Wecker und surfen nur noch eineinhalb Stunden. Oder noch besser, nur noch eine Stunde. Passivkonsum verhindert meist, dass Sie sich selbst spüren.
  • Nun versuchen Sie, in Ihren Alltag kleine Inseln bewussten Genusses einzubauen. Egal, was Sie gerade durchlebt haben, worüber Sie vielleicht noch trauern, was Sie vielleicht noch nicht verarbeitet haben oder was gerade Scheußliches mit Ihnen passiert. Was dieser kleine Genuss ist, müssen Sie selbst herausfinden. Das kann der Kaffee morgens - in Ihrer Lieblingstasse - sein. Eine bewusste Pause auf dem Balkon, wenn die Kinder endlich schlafen. Eine Viertelstunde Zeitung lesen. Genuss dauert nicht lange. Aber er ist wie ein kleiner Anker, der hilft, Ihnen Stabilität und Energie zu geben und nicht immer müde zu sein.
  • Wer unter Übermüdung leidet, muss sich als erstes fragen, woran das liegen könnte. Das …

  • Setzen Sie sich noch mehr solche Anker im Alltag. Etwa Bewegungsanker, indem Sie Ihren Körper jeden Tag mindestens eine halbe Stunde bewegen. Etwa, indem Sie einen netten Spaziergang machen. Durch die Nachbarschaft radeln. Oder doch mal anfangen, Sport zu treiben. Und Sozialanker, indem Sie sich mindestens ein Mal pro Woche verabreden.
  • Gewöhnen Sie sich an, mit Leerzeiten umzugehen. Gerade wenn Sie sehr eingebunden sind, etwa beruflich oder mit der Pflege eines Angehörigen. Gewöhnen Sie sich an das Gefühl, wie es ist, fünf Minuten bewusst nur im Sessel zu sitzen. Oder einen Abend nur für sich zu haben. Wer sehr beschäftigt ist, fällt in solchen Zeiten oft in ein Loch. Deshalb ist es wichtig, sich an das Gefühl der Stille zu gewöhnen.
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