Immaterielle Bedürfnisse in der Partnerschaft erfüllen

Liebe ersetzt nicht alle anderen Bedürfnisse. Liebe ersetzt nicht alle anderen Bedürfnisse.
Unser Haus, unser Auto, unser Boot - in einer Partnerschaft können Sie sich auch über gemeinsamen Besitz freuen. Meist spielen allerdings gerade nicht die materiellen, sondern die immateriellen Bedürfnisse in einer Partnerschaft eine große Rolle und sollten nicht vernachlässigt werden.
Anna Schmidt
31.01.2012 Anna Schmidt

Nähe und Vertrauen, Geborgenheit, Respekt und Akzeptanz können in einer Partnerschaft eine große Rolle spielen. Schwierigkeiten ergeben sich oft daraus, dass immaterielle Bedürfnisse - wie beispielsweise das Bedürfnis nach Nähe oder Distanz - unterschiedlich ausgeprägt sind. 

Immaterielle Bedürfnisse miteinander klären

Damit jeder in einer Partnerschaft auf seine Kosten kommt, sollten Sie gerade die immateriellen Bedürfnisse miteinander klären. Dazu müssen Sie Ihre Bedürfnisse natürlich auch kennen und bereit sein, sich offen mit ihnen auseinanderzusetzen. 

  • Klären Sie mit Ihrem Partner, was Ihnen jeweils wichtig ist und was Sie sich in einer Partnerschaft wünschen.
  • Wenn Sie beispielsweise wissen, dass Ihr Partner seinen eigenen Freiraum braucht, weil dies einfach ein großes Bedürfnis von ihm ist, werden Sie sein Verhalten besser einordnen können. Nicht jede "verweigerte" gemeinsame Unternehmung muss dann ein Grund für unfruchtbare Auseinandersetzungen sein.
  • Wenn Sie Ihrerseits das Gefühl haben, dass Ihr Partner auch Ihre Bedürfnisse kennt und respektiert, wird ein Kompromiss oft leichter zu finden sein.

Wünsche des Anderen erfüllen

Eine Partnerschaft besteht zum großen Teil aus einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Wenn Sie nicht ständig darum kämpfen müssen, dass Ihr Partner Sie und Ihre Bedürfnisse wahrnimmt, dann wird es Ihnen leichter fallen, sich auch mit den Bedürfnissen Ihres Partners zu beschäftigen.

  • Hat Ihr Partner beispielsweise das Bedürfnis nach Freiraum, dann sollten Sie ihm diesen ermöglichen. Und zwar auf eine Art und Weise, die ihn spüren lässt, dass Sie dies nicht nur aus "Gnade" heraus tun, sondern weil Sie ihn so lieben, wie er nun einmal ist.
  • Gönnen Sie ihm also ruhig einmal ein "freies Wochenende", an dem er sich nach Herzenslust mit seinen Freunden oder auch allein vergnügen kann.

Während sich die meisten materiellen Bedürfnisse mit Geld befriedigen lassen, gehört zum Erfüllen immaterieller Bedürfnisse mehr dazu. Gegenseitiger Respekt für die Bedürfnisse des Anderen sollte in einer Partnerschaft nicht fehlen.  

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